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Die Polizei kontrolliert am Weihnachtsmarkt einen E-Rollerfahrer.
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Die Polizei kontrolliert am Weihnachtsmarkt einen E-Rollerfahrer.

Polizei-Kontrollen

Weihnachtsmarkt in Frankfurt: Polizei kontrolliert E-Scooter-Fahrer auf Alkohol

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Die Polizei macht Alkoholkontrollen rund um den Frankfurter Weihnachtsmarkt. Viele Unfälle mit den E-Scootern passieren unter Alkoholeinfluss.

Frankfurt - Die ganze Aktion läuft etwas schleppend an. Weil das Fahren von E-Scootern nach Alkoholgenuss verboten ist, hat die Polizei in Frankfurt am Montag (29.11.2021) unweit des Weihnachtsmarkts eine Kontrollstelle eingerichtet. „Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Unfälle mit E-Scootern unter Alkoholeinfluss passiert“, erläutert Tobias Mühling vom Verkehrssicherheitsdienst. Und da auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt gerne der eine oder andere Glühwein konsumiert wird, liegt es nahe, dort mal zu kontrollieren.

Doch an der Kontrollstelle am Roßmarkt tut sich zunächst nicht viel. Als ein junger Mann einen in der Nähe geparkten E-Scooter anmietet, hat er wahrlich nichts falsch gemacht, wird von den Presseleuten vor Ort aus Ermangelung anderer Probanden aber trotzdem mal befragt. Ob er denn auch schon mal unter Alkoholeinfluss gefahren sei, wird er gefragt. „Also vielleicht einmal“, räumt der junge Mann ein und schiebt gleich eine Erklärung nach: „Man ist irgendwo in der Pampa, und es ist viel günstiger als ein Taxi.“

Mit E-Scooter auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt: Alkohol sind häufige Unfallursachen

Mit Einbruch der Dunkelheit sind nun aber doch ein paar Menschen auf E-Scootern unterwegs. Ob er Alkohol getrunken habe, will Carsten Kehr von der Fahrradstaffel von einem jungen Mann wissen. Und weil der kein Deutsch versteht, wiederholt er die Frage gleich noch mal auf Englisch. Der Mann verneint. Er ist auf einem privaten E-Scooter unterwegs, doch die vorgeschriebene Versicherungsplakette hat er angebracht und darf bald darauf weiterfahren.

Als Nächstes wird ein Pärchen angehalten, das vorschriftsmäßig auf getrennten E-Rollern unterwegs ist. „Bei Gruppen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Alkohol im Spiel ist“, so Kehr. Feiernde seien oft zusammen unterwegs und nutzten dann spontan die in der Stadt omnipräsenten Leihgeräte für einen Ortswechsel. Doch auch das Pärchen verneint die Frage nach Alkoholgenuss. Vielleicht ist es um kurz vor 17 Uhr auf dem Weg Richtung Weihnachtsmarkt aber auch noch etwas zu früh für die Frage.

Mit dem E-Scooter auf den Frankfurter weihnachtsmarkt: Viel Glühwein ist nicht drin

Doch Grazia und Joshua freuen sich fast über die Kontrolle. Die beiden nutzen die E-Scooter regelmäßig und haben sogar einen Monatspass. 40 Euro koste der. „Das ist günstiger als eine Monatskarte bei den Öffentlichen“, so Grazia. Die Kontrollen finden die beiden gut und wichtig. Vor allem an Wochenenden würden viele Menschen die E-Scooter unter Alkoholeinfluss fahren. „Das ist saugefährlich, wenn man da nüchtern hinten dran ist“, verrät Grazia.

Carsten Kehr belehrt sie noch darüber, dass bei den Rollern die gleichen Vorschriften bezüglich Alkohol gelten würden wie beim Autofahren. Schon ab 0,3 Promille könnte es Probleme geben. Viel Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ist da nicht drin. (Oliver Teutsch)

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