Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

So soll der Eingang zum Schulgebäude laut Entwurf aussehen. plus+ bauplanung GmbH
+
So soll der Eingang zum Schulgebäude laut Entwurf aussehen. plus+ bauplanung GmbH

Schulen in Frankfurt

Weg für katholische Schule in Frankfurt ist frei

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
    schließen

Nach der Förderungszusage seitens der Stadt nehmen die Pläne für ein katholisches Gymnasium am Industriehof Gestalt an. Noch in diesem Jahr soll sich etwas tun auf der Baustelle.

Die Planung des Baus des katholischen Gymnasiums St. Raphael geht voran. Mit der Zustimmung der Stadtverordneten zum 16-Millionen-Euro-Zuschuss für die Schule sei ein wichtiger Meilenstein erreicht, sagte Andreas Krebs, Vorsitzender des Vereins Freunde und Förderer der St.-Raphael-Schule. Sieben Jahre Arbeit und 1,5 Millionen Euro sind bisher in die Pläne zur Schaffung der ersten katholischen weiterführenden Schule in Frankfurt seit dem Zweiten Weltkrieg gesteckt worden.

„Ein langer Weg“, erinnert sich Andreas Krebs im Gespräch mit der FR. Die Planungsphasen I und II sind mittlerweile abgeschlossen. Im nächsten Schritt werde nun die Freyberg-Stiftung das Grundstück an der Ludwig-Landmann-Straße kaufen. Dies bedeute jedoch keine langwierigen Verhandlungen, sondern auch hier sei bereits im Vorfeld alles mit der verkaufenden Kirchengemeinde St. Marien geklärt worden. Das Einreichen des Bauantrags ist für den Spätsommer dieses Jahres geplant.

Krebs erklärt, dass alle Gutachten bereits eingeholt worden seien. Auch Fäll- und Abrissgenehmigungen lägen vor. Die aktuell vorliegenden Entwürfe seien bereits mit Stadtplanung und Bauaufsicht abgestimmt worden. Beim Bau würden ökologische und nachhaltige Maßnahmen besonders berücksichtigt.

Wenn alles klappt, sollen Ende des Jahres das profanierte Kirchengebäude, das Pfarrhaus und das Gemeindehaus abgerissen werden. „Hier hat sich uns die Gelegenheit geboten, auch Tradition in die Schule zu überführen“, sagt Krebs. So soll während des Baus eine Kapelle in das dreigeschossige Gymnasium integriert werden, in welcher der Altar, das Taufbecken und das Kreuz aus der ehemaligen Kirche verwendet werden. Auch die Kirchenfenster sollen laut Planung im Schulgebäude integriert werden.

Auf dem geplanten Baugelände im Industriehof-Quartier steht bereits eine Kindertagesstätte, die bestehen bleibt. Die Auswirkungen durch Baulärm auf die Kita sollen möglichst gering gehalten werden. Gemeinsam mit dem Gymnasium und für die Zukunft geplanten weiteren Zweigen für Grund- und Realschüler:innen soll auf dem Gelände eines Tages der „Campus St. Raphael“ entstehen.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Zunächst gilt es die Privatschule zu realisieren – sie soll 2024 fertiggestellt sein. Das L-förmige Gebäude erscheine nicht als monolithischer Block, sondern werde durch teilweise versetzte Geschosse aufgelockert, heißt es in der Pressemitteilung. Die Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs könnten zum Beispiel offene, überdachte Dachterrassen nutzen und sich so auch in den oberen Geschossen im Freien aufhalten.

Die Schule soll in Frankfurt dann etwas mehr als 800 zusätzliche Gymnasialplätze bieten. Sie stehe Jugendlichen aller Glaubensrichtungen offen, die das Schulprofil aktiv mittragen, die Schulordnung akzeptieren und sich mit den christlichen Werten identifizieren können, heißt es.

Das Projekt soll 52 Millionen Euro kosten. Dabei beteiligen sich unter anderem die Stadt mit 16 Millionen und das Bistum Limburg mit 7,5 Millionen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare