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Weber wirbt für Lockerungen

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Von: Georg Leppert

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Betreuung in Kitas soll auch außerhalb fester Gruppen möglich sein

Die Kindertagesstätten in Frankfurt sollen wieder offene Konzepte umsetzen dürfen. Das möchte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) erreichen. Sie forderte das Land Hessen auf, nicht mehr an der zum Schutz vor dem Coronavirus getroffenen Regel festzuhalten, wonach Kinder nur in ihren Stammgruppen betreut werden dürfen.

Die Regel, deren Aufhebung derzeit nicht geplant ist, hatte das Betreuungsangebot in manchen Einrichtungen deutlich eingeschränkt. Durch die starre Vorgabe sind auch Erzieherinnen und Erzieher an eine Gruppe gebunden. Daraus ergeben sich Konflikte mit den Arbeitszeiten. Im Ergebnis haben Kindertagesstätten ihre Öffnungszeiten eingeschränkt. Wegen des immer noch recht hohen Krankenstandes müssten auch manche Gruppen geschlossen werden, berichtet Weber.

„Es kann nicht sein, dass das Land für die Schulen und die allgemeine Bevölkerung die Hygieneregeln lockert, die Kitas aber weiterhin in festen Gruppen arbeiten müssen“, sagte Weber. Auch Großveranstaltungen seien wieder möglich, nun müssten auch die Fachkräfte in den Kindertagesstätten von Lockerungen profitieren. Sie hätten in den vergangenen zwei Jahren „fast Unmenschliches geleistet und mit einem hohen persönlichen Risko die Betreuung aufrechterhalten“, sagte die Bildungsdezernentin. Von der hessischen Landesregierung erwarte sie in dieser Frage „schnelles Handeln“.

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