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Der havarierte Schubverband an der Kaimauer.

Frankfurt-Sachsenhausen

Schiff prallt gegen Kaimauer

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In Frankfurt ist am Morgen ein Frachtschiff auf dem Main gegen eine Kaimauer geprallt und dabei beschädigt worden.

In Frankfurt ist am Morgen ein Frachtschiff auf dem Main gegen eine Kaimauer geprallt und dabei beschädigt worden. Die Feuerwehr meldete die Havarie nahe der Friedensbrücke im Stadtteil Sachsenhausen am Dienstag gegen 6.30 Uhr am Morgen. Verletzt wurde niemand.

Bei dem Schiff handelt es sich um einen langen Schubverband – bei diesem Schiffstyp wird die Fracht von einem Motorschiff geschoben. Der Schubverband hat Zellulose geladen, ein Rohstoff, der in der chemischen Industrie und bei der Papierherstellung benötigt wird.

Untersuchung im Osthafen

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei konnte das Schiff aus eigener Kraft weiterfahren und sollte den Frankfurter Osthafen ansteuern. Die Schifffahrt auf dem Main sei durch den Unfall unmittelbar nicht beeinträchtigt, erklärte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Während der Weiterfahrt in den Osthafen solle sie aber gegebenenfalls kurz unterbrochen werden. Der Schubverband war ursprünglich auf dem Weg von den Niederlanden nach Rumänien.

Im Osthafen soll der Havarist nun von Tauchern und Fachleuten genau auf Schäden untersucht werden. Offenbar war Wasser in einen Teil des Rumpfes eingedrungen, der Laderaum soll aber nicht betroffen sein.

Ein Fehler der Besatzung soll zu dem Zusammenprall mit der Kaimauer geführt haben. Es wurde eine Treppe beschädigt, die vom Ufer in den Main führt. Sie liegt genau gegenüber des „Gerippten“ (Westhafen Tower).

(mit dpa)

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