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So schön können Wasserhäuschen sein ? hier bei früherer Gelegenheit an der Holbeinstraße in Sachsenhausen.
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So schön können Wasserhäuschen sein ? hier bei früherer Gelegenheit an der Holbeinstraße in Sachsenhausen.

Aktionstag

Wasserhäuschen first!

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Der 19. August soll der erste Frankfurter Büdchen-Tag mit vielen Veranstaltungen werden. Die Organisatoren suchen Kioskbetreiber und Sympathisanten.

Den 19. August können sich die Freunde der Büdchenkultur schon mal mit Bleistift im Kalender markieren: Wenn alles glattgeht, ist dies das Datum für den ersten „Frankfurter Wasserhäuschen-Tag“. Und damit aus dem Bleistifteintrag eine richtige Notiz mit dicker Tinte wird, rufen die Organisatoren alle auf, sich zu melden, die dabei mitmachen wollen.

„Die Planung ist im vollen Gange!“, schreibt der Verein Linie 11 („Wir lieben Wasserhäuschen“) in einem Aufruf. Die launige Jungmännerrunde, einst auf einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 11 zum Büdchen-Unterstützerklub mutiert, plant den Frankfurter Tag der Kioske in Zusammenarbeit mit allesgude.de, ebenfalls erste Adresse für Wasserhäuschenkultur und Herausgeber unter anderem von Kalendern, Postkarten und Spielen rund um das Thema.

Gemeinsam suchen sie motivierte Wasserhäuschen-Betreiber, Stadtteilverbände, Künstler und andere Leute, „die Lust haben, am 19. August an ihrem Wasserhäuschen oder dem Wasserhäuschen ihres Vertrauens ein kleines Event zu starten“, beschreibt Frederick Löbig von der Linie 11: „Wir sind überzeugt, dass wir zusammen etwas richtig Cooles auf die Beine stellen werden und einen Tag schaffen, an dem unsere Wasserhäuschen Rhein-Main-weit im Mittelpunkt stehen.“

Was soll konkret geschehen? Die Büdchenfreunde wollen an vielen verschiedenen Standorten kleine, voneinander unabhängige Veranstaltungen anregen: „Das können Konzerte, Ausstellungen, ein Tischtennisturnier oder was auch immer sein.“ Wichtig bei alledem ist nur der Schauplatz Wasserhäuschen.

Auf diese Weise sollen möglichst viele Leute mit dem Thema in Kontakt kommen, mitunter auch Berührungsängste verlieren, gemeinsam die Branche stärken – gerade in Zeiten, in denen die Tankstellen erneut einen Schritt weitergehen: Sie führen beispielsweise im großen Stil Lebensmittelsortimente in Zusammenarbeit mit einer Supermarktkette ein. Das zielt direkt auf die traditionelle Kiosk-Kundschaft, die nach Ladenschluss etwas braucht.

Die Organisatoren haben mit Interesse den „Tag der Trinkhallen“ voriges Jahr in Nordrhein-Westfalen verfolgt. Ähnliches schwebt ihnen hier vor, wenn auch nicht mit so großem Aufwand, denn die Leute bei Linie 11 und allesgude.de engagieren sich überwiegend hobbymäßig für die Büdchen. Es wird Werbung geben (Flugblätter, Karten, eine Internetseite), aber hauptsächlich sollen „die einzelnen Events aus der Basis kommen“, eben von den Wasserhäuschenbetreibern selbst und ihren Sympathisanten.

An einem Konzept wird schon gebastelt – jetzt sind potenzielle Teilnehmer gefragt. Wer mitmachen will, kann sich per E-Mail an info@linie11.org melden. Weitere Informationen wird es dann fortlaufend auf der Internetseite  www.wasserhäuschen-tag.de  geben. Das Motto, in Anlehnung an einen schwerreichen Mann in Übersee mit interessanter Frisur: „Wasserhäuschen first!“

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