Schwanheim

Warum Bäume fallen

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Amt nimmt Anwohner mit auf Exkursion durch den Forst.

Das Grünflächenamt möchte den Schwanheimern und Goldsteinern die starken Eingriffe in den Schwanheimer Wald der vergangenen Wochen erklären. Und zwar bei einem Rundgang vor Ort. Der ist angesetzt für Mittwoch, 17.April, 17.30 Uhr. Treffpunkt ist das Verkehrsmuseum, Rheinlandstraße 133.

Das Angebot ist Resultat des jüngsten Mittwochstreffens der Initiative Frankfurt West. Die Gruppe ist mit einem Mitglied im Ortsbeirat 6 vertreten und tourt mit einem Stammtisch durch die Stadtteile des Frankfurter Westen, bei dem die Themen auf den Tisch kommen, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort interessieren.

Anfang März hatten sich Anwohner entsetzt zu Wort gemeldet. Hinter dem Goldsteiner Waldfriedhof in Richtung Schwanheim haben Holzfäller schweres Gerät eingesetzt und hätten dabei „Wald vernichtet“. „Eine solche Zerstörung“ habe sie noch nie erlebt, klagte eine Spaziergängerin. Nicht nur kranke Bäume seien gefallen, auch die gesunden.

Eine „ganz normale Walddurchforstung“ habe sie beobachtet, sagt Heike Appel vom Grünflächenamt. Gleichwohl hat Appel Verständnis. Die Arbeit mit dem Harvester, einem 18,2 Tonnen schweren Gerät, hinterlasse tatsächlich eine schrecklich anmutende Schneise im Forst.

Alle fünf bis zehn Jahre sei der Bereich an der Reihe. Was anfangs so bedrohlich wirke, wachse aber schnell wieder zu, so Appel. Tatsächlich müsse die Stadt mehr fällen als gewöhnlich. Es sind Kiefern, die unter dem Borkenkäfer leiden; von der Rußrindenkrankheit befallene Ahorne und weitere Opfer des heißen und trockenen Sommers.

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