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Warten auf die neue Halle

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Von: Oliver Teutsch

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Der TV Preungesheim hat viele Pläne für die Zeit nach der Eröffnung. Der Verein will zum Beispiel eine neue Badmintonabteilung gründen, zusätzliche Zumbakurse anbieten und mit den Tischtennisspielern in die Halle nahe der A661 umziehen.

Der sportliche Höhepunkt des Jahres 2016 ist für viele Aktive im Norden der Stadt kein Wettkampf, sondern eine Einweihung. Denn im Herbst 2016 soll die große Halle auf der Bezirkssportanlage Preungesheim eröffnet werden. „Darauf warte ich schon ungefähr 15 Jahre“, sagt Klaus Böttger. Der Vorsitzende des TV Preungesheim möchte die Halle gleich für mehrere Sportarten nutzen.

Derzeit gastiert der TV Preungesheim mit seinen Sportlern in nicht weniger als fünf verschiedenen Turnhallen, einem Gemeindehaus und einem Pfarrhaus. Einige der Hallen wie etwa die der Albert-Schweitzer- und der Carlo-Mierendorff-Schule sind dabei schon ziemlich in die Jahre gekommen und für Sportler eher suboptimal. „Wir sind derzeit in unserer Entwicklung als Verein gehandicapt“, klagt Böttger. Durch das Neubaugebiet Frankfurter Bogen mit 5000 neuen Anwohnern gebe es einen erheblichen Bedarf an zusätzlicher Sportfläche. Wenn die neue Halle eröffnet ist, möchte der TV Preungesheim eine neue Badmintonabteilung gründen, zusätzliche Zumbakurse anbieten und mit den Tischtennisspielern in die Halle nahe der A661 umziehen.

Nur für Mädchen

Zudem will der TV Preungesheim gemeinsam mit der TSG Frankfurter Berg eine Handballabteilung nur für Mädchen etablieren. Das Projekt, das die TSG mit Daniel Meisinger sogar beim Deutschen Handball-Bund vorgestellt hat, läuft schon seit geraumer Zeit, stagniert aber ein wenig. „Bis die neue Halle kommt, müssen wir das irgendwie durchbringen“, sagt der Vorsitzende der TSG.

Neben der Dreifeldhalle soll auch der Kunstrasenplatz noch im Herbst fertiggestellt werden. Das Naturrasenspielfeld soll laut Sportamt dann ab Frühjahr 2017 genutzt werden können. Auch Leichtathletikanlagen, ein Kleinspielfeld und mehrere Minispielfelder sollen in dem etwa 14 Millionen Euro teuren Sportpark entstehen. Auch die großen Frankfurter Vereine und einige Schulen sollen schon ihren Bedarf angemeldet haben. Doch als bevorzugten Nutzer der Anlage sind laut Sportamt die drei lokal ansässigen Vereine TV Preungesheim, TSG Frankfurter Berg und TSV Berkersheim vorgesehen. „Das Drei-Vereine-Konzept steht“, verkündet Meisinger nicht ohne Stolz. Es habe zwar einige Diskussionen gegeben, aber zum Schluss hätten sich die Vereine geeinigt. Jetzt warten die Sportler im Norden nur noch darauf, dass es endlich losgehen kann.

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