Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Brentanobad in Frankfurt ist bereit für den Ansturm der badegäste.
+
Das Brentanobad in Frankfurt ist bereit für den Ansturm der badegäste.

Freizeit

Warten auf die Freibadsaison in Frankfurt

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
    schließen

Schwimmbegeisterte müssen sich angesichts der Inzidenzzahlen weiter gedulden

Nur gut, dass das Wetter bislang „mitspielt“. Denn bei Temperaturen um die 30 Grad wäre die Ungeduld vieler Freibadbegeisterter wohl kaum noch zu zähmen. Doch nachdem das Land Hessen am Mittwoch seinen Öffnungsplan präsentiert hat, wächst der Unmut trotz des durchwachsenen Wetters. „Lasst die Landesregierung baden gehen“, schrieb ein erboster Schwimmer der FR.

Das Szenario des Landes sieht vor, dass erste Öffnungen möglich sind, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 100 liegt. Die Freibäder gehören allerdings erst zur zweiten Öffnungsstufe, die dann in Kraft tritt, wenn die Inzidenz noch weitere 14 Tage unter 100 liegt. Damit dürften Schwimmbäder frühestens 19 Tage nachdem die Inzidenz im jeweiligen Landkreis unter 100 liegt öffnen, rechnet der FR-Leser vor.

Zusätzliche Verunsicherung verursachte eine Mitteilung des Verbands kommunaler Unternehmen, in der auf den langen Vorlauf hingewiesen wird, den Schwimmbäder haben. Es dauere circa 14 Tage bis die Gewässerqualität hygienisch optimal sei und dann etwa weitere zehn Tage bis zur Freigabe der Wasserfläche durch das Gesundheitsamt.

Boris Zielinski, der Chef der Frankfurter Bäderbetriebe, gibt diesbezüglich aber Entwarnung und versichert: „Wir sind betriebsbereit.“ Nur zwei bis drei Tage nach dem „Go“ der Landesregierung könnten die Frankfurter Schwimmbäder öffnen, auch die Freibäder. Denn die Freibäder sind in Frankfurt längst präpariert, dafür hatte Zielinski seine Mitarbeiter schon im April aus der Kurzarbeit geholt. Dann kam die bundesweite Notbremse dazwischen, und 80 Angestellte der Bäderbetriebe mussten wieder in Kurzarbeit. „Das ist alles ein Wahnsinn“, stöhnt Zielinski.

Mit den errechneten 19 Tagen Vorlauf aufgrund der Inzidenzwerte will er sich derzeit gar nicht auseinandersetzen. „Das erschließt sich mir nicht, warum wir zwei Wochen warten sollen.“ Zielinski hofft auf eine unkomplizierte Lösung und verweist auf „bewährte Hygienekonzepte aus dem Vorjahr“.

Das Warten auf eine Inzidenz von unter 100 sei für ihn schon nicht nachvollziehbar. „Der Sport wird ganz schlecht behandelt“, findet der Bäderchef generell. Die Bäderbetriebe bekämen täglich zig Anfragen und Beschwerden, warum die Freibäder noch nicht auf seien – trotz des durchwachsenen Wetters. „Die Identifikation mit den Schwimmbädern in Höchst, Hausen oder Enkheim ist groß“, betont Zielinski und versichert erneut: „An uns liegt es nicht, die Freibäder sind in einem Top-Zustand.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare