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Fünf Köpfe sind auf dem Plakat der CDUzu sehen. Doch nur Nils Kößler (links neben dem Logo) will ins Stadtparlament.
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Fünf Köpfe sind auf dem Plakat der CDUzu sehen. Doch nur Nils Kößler (links neben dem Logo) will ins Stadtparlament.

Wahlwerbung

Kommunalwahl: Parteien kleistern Frankfurt mit pikanten Plakaten zu

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Überall hängen seit dem Wochenende in Frankfurt die Plakate der Parteien. Manch einer, der darauf erscheint, will aber gar nicht ins Stadtparlament.

Frankfurt - Auf den Standort kommt es an. Das gilt bei Wahlplakaten allemal. Die SPD etwa wirbt direkt vor einer Krabbelstube im Frankfurter Nordend mit dem Slogan: „Garantierte Krippenplätze, garantiert kostenlos, garantiert nur mit uns.“ Einige Hundert Meter entlang der viel befahrenen Friedberger Landstraße kämpfen die Bürger für Frankfurt um Stimmen. Ihr Kandidat Alfred Fuhr fordert auf einem Plakat am Nibelungenplatz: „Smarte Mobilität statt Verkehrskollaps.“

Seit dem vergangenen Wochenende ist es erlaubt, im öffentlichen Raum für die Kommunalwahl Wahlwerbung zu machen – und die Parteien haben keine Zeit verloren. Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Plakate hängen in Frankfurt. Fast alle 28 Parteien und Wähler:innen-Vereinigungen, die am 14. März antreten, sind im Stadtbild sichtbar.

Kommunalwahlen 2021 in Frankfurt: Der dreifache Mike Josef

Vor allem CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke, die sich allesamt Hoffnung auf eine Regierungsbeteiligung machen, werben für sich – teils auf den großen Plakaten, die Wesselmänner genannt werden und etwa auf dem Grünstreifen des Alleenrings stehen. Dabei hat die CDU ein interessantes Motiv gewählt. Neben dem Slogan „Wir gemeinsam. Für Frankfurt“ finden sich die Bilder von Jan Schneider, Uwe Becker, Daniela Birkenfeld, Markus Frank und Fraktionschef Nils Kößler. Zur Wahl steht aber nur Kößler (als Spitzenkandidat). Alle anderen gehören dem Magistrat an und wollen dort auch bleiben.

Das Motiv entbehrt insofern nicht einer gewissen Pikanterie, als dass die CDU die Nominierung von Planungsdezernent Mike Josef zum SPD-Spitzenkandidaten kritisiert hatte. Auf dem Plakat der SPD ist Josef gleich dreimal zu sehen. Darunter steht: „Wenn man mich fragt, wo ich herkomme, sage ich Frankfurt.“ Der Slogan klingt sympathisch. Mit SPD-Fraktionschefin Ursula Busch, die anders als Josef tatsächlich in die Stadtverordnetenversammlung einziehen will, hätte er aber weniger gut funktioniert.

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