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Einen U-Bahn-Halt unter dem Adorno-Platz am Campus Westend können sich die meisten Parteien gut vorstellen. Foto: Renate Hoyer
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Einen U-Bahn-Halt unter dem Adorno-Platz am Campus Westend können sich die meisten Parteien gut vorstellen.

Frankfurt

Wahlhilfe für Frankfurter Studierende

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Wenig Dissenz zwischen den Parteien bei Semesterticket, Wohnheimplätzen oder Radwegen. Nur beim Blick auf den geförderten Wohnungsbau sind große Unterschiede zu erkennen.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Goethe-Uni Frankfurt bietet einen Wahlprüfstein an. Darin sind Aussagen zu Fragen der Studierenden zu finden. Die Unterschiede in den Antworten sind gering. Da geht es etwa ums Semesterticket. Das ist mit 432,60 Euro im Jahr teurer als die Tickets andere Hessischer Hochschulen, so der Asta.

Fast alle Parteien sichern zu, sich für ein günstigeres Modell einzusetzen. Außer der FDP, die angesichts nötiger Investitionen „keinen Spielraum“ sieht. Die Zahl der Unterkünfte in Wohnheimen für Studierende wollen alle Parteien erhöhen.

Unterschiedliche Ansichten gibt es beim geförderten Wohnraum. Der sei auch für Studierende interessant, so der Asta, der nun die Parteien fragt, ob sie auch private Investor:innen zu mehr gefördertem Wohnbau verpflichten möchten. Die CDU nennt die vorhandene Quote von 30 Prozent „sinnvoll“. Die SPD möchte sie auf 40 Prozent anheben, die Grünen auf 60 Prozent. Mehr bieten die Linke (68 Prozent) und Ökolinx (80 Prozent). Die FDP hält nichts von gefördertem Wohnungsbau, möchte lieber einkommensschwache Menschen fördern, nicht ihre Häuser.

Eine Haltestelle für die U4 am Adorno-Platz auf dem Campus Westend können sich die meisten Parteien gut vorstellen. Die Grünen und die Linke wollen zunächst die Ergebnisse der Gutachten abwarten, die zeigen sollen, ob die Trasse womöglich dem Grüneburgpark oder Palmengarten schaden könnte. Einzig Ökolinx ringt sich ein klares Nein zur Untertunnelung des Parks ab. Lieber soll die Stadt die alte Straßenbahnlinie über Reuterweg und Hansaallee reaktivieren, deren Spuren die heutige Buslinie 64 folgt.

Ein „attraktives Radwegenetz“ befürworten wieder alle Parteien. Selbst die CDU sagt, zugunsten von Radwegen könnten bestehende Fahrspuren für Autos reduziert werden. Ein offenes Haus der Kulturen im ehemaligen Studierendenhaus am Campus Bockenheim befürworten ebenfalls alle Parteien.

Alle Antworten unter:

www.asta-frankfurt.de

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