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Ein Höhepunkt beim Radrennen am 1. Mai: die Steigung am Mammolshainer Berg.
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Ein Höhepunkt beim Radrennen am 1. Mai: die Steigung am Mammolshainer Berg.

1. Mai

Vorfahrt für Radfahrer

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Für Hobbyfahrer und Profis starten am 1. Mai 19 Radrennen in Frankfurt. Die Aufbauarbeiten sorgen rund um den Opernplatz teilweise schon am Donnerstag für Behinderungen.

Es hat sich hoher Besuch angekündigt am „Finanzplatz Eschborn – Frankfurt“, der seit einigen Jahren Namensgeber des einst als „Rund um den Henninger Turm“ bekannten Radrennens ist. Justizminister Heiko Maas (SPD) hat sich für den morgigen Freitag, 1. Mai, angesagt. Sein Besuch dürfte mit dem Kampf gegen Doping, der (auch) in sein Ressort fällt, zu tun haben. Veranstalter Bernd Moos-Achenbach freut sich zwar über Maas’ Auftritt. Auf der anderen Seite betont er aber schnell: „Doping ist nicht nur ein Problem des Radsports.“

Nicht nur die Profis sollen sich wie immer am 1. Mai quälen. 19 Rennen stehen auf dem Programm. Fast alle beginnen am Camp Phönix in Eschborn. Bereits um 8.45 Uhr geht es los mit der ersten Velotour – so heißen die Rennen für Hobbyfahrer, was aber womöglich ein wenig despektierlich klingt. Führt die längste Velotour („Velotour Extreme“) doch über 115 Kilometer, und den selbst bei Profis verhassten Mammolshainer Berg müssen die Akteure auch bewältigen. Starten darf nur, wer die Strecke nachweislich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 Kilometern pro Stunde bewältigen kann.

Rund um den Opernplatz in Frankfurt, wo die Profis gegen 17 Uhr ins Ziel kommen werden, beginnen die Vorbereitungen schon am heutigen Donnerstag. Die Aufbauarbeiten wirken sich auch auf den Straßenverkehr aus. Von 12 Uhr an gesperrt sind die Taunusanlage (Richtung Platz der Republik zwischen Bockenheimer Landstraße und Guiollettstraße) und die Bockenheimer Anlage (ab Eschenheimer Tor). Am Freitag wird dann von 6 bis 18 Uhr der komplette Rundkurs dicht sein, den die Fahrer vor dem Ziel dreimal bewältigen müssen. Er führt über Mainzer Landstraße, Bockenheimer Anlage, Eschenheimer Tor, Hochstraße, Neue Mainzer Straße und Taunustor zurück zur Alten Oper.

Entlang der Strecke gilt der Grundsatz: Sieben Minuten, bevor Radfahrer kommen, wird die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Die Polizei rät dazu, sich auf der Homepage des Veranstalters darüber zu informieren, wann mit Sperrungen zu rechnen ist. Bis zum Nachmittag bleiben auch die Autobahnauffahrten Miquelallee und Ludwig-Landmann (A 66) sowie Oberursel und Nieder-Eschbach (A 611) geschlossen.

So bleibt der Polizei nur der jährliche Tipp: Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel. Allerdings kommt es auch bei Bussen und Bahnen zu Behinderungen. So ist etwa für die U 2 in Nieder-Eschbach und für die U 3 am Bahnhof Oberursel Schluss. Die Straßenbahnen 11 und 12 fahren nicht zwischen Börneplatz und Hauptbahnhof, die 16 verkehrt nur zwischen Offenbach und Festhalle/Messe. Geänderte Verkehrsführungen gelten für die Buslinien 29, 32, 34, 36, 50, 58, 64 und 72. Die U-Bahnen sind mit mehr Wagen unterwegs, um die Zuschauer in die Innenstadt zu bringen.

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