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Von Feen, Rittern und Pubertät

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Von: Meike Kolodziejczyk

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In „Wonderland“ tanzen Jugendliche gemeinsam mit den Profis auf der Bühne.
In „Wonderland“ tanzen Jugendliche gemeinsam mit den Profis auf der Bühne. © Daniel Blattmann

Die Paradiesvogel-Festspiele der freien Theater für junges Publikum feiern vom 19. bis 22. Mai Premiere im Frankfurter Zoogesellschaftshaus – mit zwei Jahren Verspätung.

Eigentlich waren die ersten Paradiesvogel-Festspiele bereits für Sommer 2020 geplant. Wegen Corona wurde das Festival der freien Theater für junges Publikum in Frankfurt allerdings verschoben, zunächst auf Juni 2021 – und dann noch einmal um ein Jahr. Nun endlich landet der Paradiesvogel am heutigen Donnerstag im Zoogesellschaftshaus, im Schnabel hat er ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche. 15 Aufführungen aus Tanz, Theater, Performance, Film, Audiowalk, Hörspiel und Figurentheater werden an vier Tagen bis Sonntag, 22. Mai, gezeigt.

Ob Klein- oder Schulkinder, Jugendliche oder junge und junggebliebene Erwachsene: Für jedes Alter ist etwas dabei. Zum Beispiel „Wo ist Feenland?“ des Duos Jokk-Mokk für Kinder ab zwei Jahren (Freitag, 20. Mai, 10.30 Uhr). Oder „Oy Oy Emine“ des Acht Ohren Trios, ein musikalisches Erzähltheater mit Glückshuhn und Ritter für Sechsjährige und Ältere (Freitag, 20. Mai, 15.30 Uhr). Oder „Truckermärchen: Von Wiegenliedern und Warenketten“ des Theaters Gruene Sosse für alle ab acht aufwärts (Sonntag, 22. Mai, 14.30 Uhr). Oder „Kafkas Verwandlung“, inszeniert von Sarah Kortmann für Jugendliche ab 15 Jahren (Donnerstag, 19. Mai, 10.30 Uhr).

Eröffnet werden die Festspiele heute um 16 Uhr im Zoogesellschaftshaus, unter anderem mit einer Vorstellung des Vereins Paradiesvogel, der sich 2019 gegründet hat, „um das Kinder-und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus zu unterstützen, der freien Szene in diesem Prozess Gewicht zu geben und die Expertise der Mitglieder in den Planungsprozess mit einzubringen“, heißt es im Programmheft. 14 freie Gruppen haben sich mit diesen Zielen zusammengetan.

Im Anschluss gegen 17 Uhr führt das Ensemble Hennermanns Horde das Stück „Wonderland“ auf und lässt urbanen, zeitgenössischen Tanz auf die Gedanken, Wünsche, Fantasien und Utopien von Schülerinnen und Schülern am Rande der Pubertät treffen. Durch die Performance nach einer Choreographie der ehemaligen Forsythe-Dramaturgin Célestine Hennermann, die zum Leitungsteam des Festivals gehört, zieht sich als roter Faden die Geschichte von „Alice im Wunderland“.

Programm, Tickets und Information:

www.paradiesvogel-frankfurt.de

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