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Muss dringend erneuert werden: die Wilhelmshöher Straße.

Frankfurt

Vollsperrung in Seckbach

  • vonJanis Berling
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Die geplante Sanierung der Wilhelmshöher Straße soll im März beginnen.

Seit etwas mehr als einem Jahr steht fest, dass die Wilhelmshöher Straße in Seckbach grundlegend saniert und umgestaltet werden soll. Nicht nur die Straße selbst ist dringend sanierungsbedürftig. Zudem sind die Gehwege entlang der Straße zu eng, Bushaltestellen und Fußgängerüberwege nicht barrierefrei und auch die Straßenbeleuchtung mit Gaslaternen ist nicht mehr zeitgemäß.

Ursprünglich war der Baubeginn für den Mai dieses Jahres angesetzt, durch Verzögerungen in der Planung verschob sich der Termin jedoch schrittweise hin ins neue Jahr. Nun sind die Planungen für den ersten Bauabschnitt von der Heinz-Herbert-Karry- bis zur Atzelbergstraße abgeschlossen. Vom 25. März des kommenden Jahres an sollen in Seckbach nun die Baufahrzeuge rollen, versichert Michael Wejwoda, der als Vertreter des Amtes für Straßenbau und Erschließung am Montag den Ortsbeirat 11 besuchte. Bis zum ersten Quartal 2024 sollen ihm zufolge alle Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt abgeschlossen sein. Im Idealfall schließt sich dann die Sanierung des zweiten Bauabschnitts von der Atzelbergstraße bis hin zum Seckbacher Blitzweg direkt an.

Für die Arbeiten muss die Wilhelmshöher Straße voll gesperrt werden. Um die Belastung für die Bewohner:innen möglichst gering zu halten, hat das Straßenbauamt die Arbeiten in vier Phasen unterteilt, während derer jeweils ein Abschnitt gesperrt werden muss. Beginnen wird die Sanierung im Kreuzungsbereich der Wilhelmshöher und Atzelbergstraße, die voraussichtlich sechs Wochen lang gesperrt werden muss. In den folgenden Monaten soll die Baustelle die Hauptverkehrsstraße herunterwandern. Nachdem die Arbeiten im Kreuzungsbereich beendet sind, folgt der Abschnitt zwischen Atzelbergstraße und der Straße Am Atzelberg, die Arbeiten sollen von Mai 2021 bis etwa März 2022 andauern. Für die dritte Bauphase wird dann für elf Monate bis etwa Februar 2023 der Abschnitt zwischen Am Atzelberg und dem Hufelandhaus saniert, bis zuletzt der Teil zwischen Hufelandhaus und Heinz-Herbert-Karry-Straße für knapp ein Jahr gesperrt sein wird. Während der gesamten Zeit ist kein Durchgangsverkehr auf der Wilhelmshöher Straße möglich. Grundstücke, die in dem gesperrten Bereich liegen, können nicht angefahren werden. Eine fußläufige Erreichbarkeit sowie Rettungswege werden dagegen sichergestellt. Ebenso ist es für Anwohner:innen möglich, zeitweilige Zufahrten zu ihren Grundstücken, etwa für Umzüge oder Lieferungen, in Absprache mit der Baufirma zu organisieren. Die Müllentsorgung während dieser Zeit wird durch die Baufirma gesichert, welche die Mülltonnen zu bestimmten Sammelplätzen und wieder zurück transportiert.

Es werden mehrere Umleitungen angelegt, die den Verkehr um Seckbach herum sowie über die Atzelbergstraße leiten sollen. Die Zebrastreifen auf der Atzelbergstraße werden mit Ampeln ausgestattet. Zudem wird während der Sperrung der Kreuzung Atzelbergstraße eine Ringbuslinie zwischen Seckbach und Enkheim eingerichtet, da die Buslinie 43 während dieser Zeit nicht durch den Ort fahren kann.

Eine Problem bleibt die Parksituation in Seckbach. Laut Michael Wejwoda stehen nur die vorhandenen Stellplätze zur Verfügung. Mögliche Alternativen dazu könnten nicht geschaffen werden. Er weist zudem darauf hin, dass sich Betroffene per Telefon oder E-Mail an die zuständigen Behörden wenden können.

Infos und Kontakt unter frankfurt.de/wilhelmshoeher

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