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Frankfurter Volksbank wächst und benennt sich um

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Von: Christoph Manus

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Die Frankfurter Volksbank, hier die Zentrale an der Frankfurter Börsenstraße, nennt sich jetzt Frankfurter Volksbank Rhein-Main. Der neue Schriftzug soll nach und nach angebracht werden.
Die Frankfurter Volksbank, hier die Zentrale an der Frankfurter Börsenstraße, nennt sich jetzt Frankfurter Volksbank Rhein-Main. Der neue Schriftzug soll nach und nach angebracht werden. © Peter Jülich

Die Frankfurter Volksbank weitet ihr Geschäftsgebiet aus, indem sie mit der Rüsselsheimer Volksbank fusioniert. Das genossenschaftliche Institut gibt sich zudem einen neuen Namen.

Die Frankfurter Volksbank setzt ihren Expansionskurs fort. Das Institut, das jetzt schon zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland gehört, fusioniert rückwirkend zum Jahresbeginn mit der deutlich kleineren Rüsselsheimer Volksbank. Die Vertreterversammlung der Frankfurter Volksbank stimmte den Plänen jetzt mit fast 98 Prozent zu. Das Rüsselsheimer Gremium hatte bereits im April für die Fusion votiert. Die Bilanzsumme der Frankfurter Volksbank steigt damit erstmals auf mehr als 15 Milliarden Euro.

Mit der inzwischen 21. Fusion mit einer anderen Bank geht ein neuer Name für das Institut einher, das in diesem Jahr 160 Jahre alt wird. Dieses fungiert, wie die Vertreterversammlung ebenfalls beschloss, nun als Frankfurter Volksbank Rhein-Main. Auch ein neues Logo ist so gut wie fertig. „Eigentlich sind es nur zwei hinzugefügte Namen, aber für uns sind sie ein Statement“, sagt Vorstandschefin Eva Wunsch-Weber. Nach den Fusionen mit der Rüsselsheimer Volksbank und der VR-Bank Alzenau im vergangenen Jahr sei die Volksbank nun nahezu in der gesamten Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main vertreten.

Frankfurter Volksbank ist bereits in den vergangenen Jahren stark gewachsen

In der Tat ist das Geschäftsgebiet der Frankfurter Genossenschaftsbank in den vergangenen Jahr stark gewachsen. Vor den oben genannten Zusammenschlüssen war sie im Jahr 2018 mit der Volksbank Griesheim und der Volksbank Maingau mit Sitz in Obertshausen fusioniert.

Die Umfirmierung sei für die Volksbank kein riesiger Aufwand, auch die Kosten seien überschaubar, sagte Pressesprecher Matthias Otte am Freitag auf FR-Anfrage. Der neue Name und das neue Logo würden nun nach und nach an den Filialen angebracht. Er verweist darauf, dass alleine in diesem Jahr ohnehin 13 Geschäftsstellen umgebaut und modernisiert werden, sieben in Frankfurt, fünf im Hochtaunuskreis, eine in Offenbach.

Aufsichtsratschef der Frankfurter Volksbank bleibt Hans-Dieter Hillmoth, den die Vertreterversammlung für weitere drei Jahre im Amt bestätigte. Neu in den Vorstand zieht Josef Paul ein, bisheriges Vorstandsmitglied der Rüsselsheimer Volksbank. Sein dortiger Vorstandskollege Markus Walter wird Generalbevollmächtigter der Frankfurter Volksbank.

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