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Das Publikum strömt zur Eröffnung in den Saal.

Spielzeit

Viele Gäste kommen

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Ein Blick in die Spielzeit 2020 des neuen Theaters am Großen Hirschgraben.

Nur mit modernem Mundarttheater und nur mit dem Alleinunterhalter Michael Quast kann die Volksbühne natürlich ihr Programm nicht bestreiten. Obwohl sich der Schauspieler und Komödiant Quast schon immens viel zumutet, im Spielzeit-Programm 2020 große Revuen des Frankfurter Dichters Friedrich Stoltze sowie „Hoffmanns Erzählungen“ aufführt und auch mit seinem künstlerischen Partner Philipp Mosetter Goethes Faust auf die Bühne bringt.

Aber immer wieder lockern Gäste und andere Einsprengsel das Programm auf. So steht bereits am 31. Januar ein Fußball- und Theatertalk ins Haus unter dem Titel „90 + 6 / Eintracht & Bühne“, zu dem unter anderem Eintracht-Trainerlegende Dragoslav Stepanovic erwartet wird.

Am 1. Februar bringen „Hans Well und die Wellbappn“ urbayersche Comedy auf die Bühne am Großen Hirschgraben. Am 9. Februar ist die „Eisprinzessin“ zu sehen, ein Märchen für Erwachsene von F. K. Waechter. Und am 13. Februar heißt das Motto „Macbeth für Anfänger“ – Shakespeares Stück als Figurentheater gespielt.

Im März wird die Volksbühne unter anderem zum Ort des 7. Türkischen Theaterfestivals in Frankfurt (24. bis 29.) und vom 27. April bis zum 10. Mai ist das Literaturfestival „Frankfurt liest ein Buch“ mit Veranstaltungen zu Gast.

Ursprünglich hatte Prinzipal Quast schon im September 2010 sein Theater am Großen Hirschgraben eröffnen wollen. Doch es gab immer wieder Verzögerungen. So hatten Baufirmen Konkurs anmelden müssen und die Baustelle wurde von Schimmel befallen. Mehr als 2000 Eintrittskarten, die von der Volksbühne bereits verkauft worden waren, mussten zurückgegeben, das Geld erstattet werden.

In dieser finanziellen Notlage hatte die Stadt Quast geholfen. Doch die Volksbühne hätte ohne zahlreiche Sponsoren, die der Intendant am Abend ausführlich aufzählte, überhaupt nicht eröffnen können.

Zu ihnen zählen etwa der Energieversorger Mainova und die Wisag des Frankfurter Unternehmers Claus Wisser.

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