Sachsenhausen

Viele Fragen zur Fritz-Kissel-Siedlung

  • Judith Köneke
    vonJudith Köneke
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Nassauische Heimstätte informiert bei virtueller Sprechstunde.

Die Mieter der Fritz-Kissel-Siedlung haben viel Fragen zu den Arbeiten an ihren Gebäuden. Die Eigentümer, die Nassauische Heimstätte (NH), hatte darum coronabedingt zu einer virtuellen Sprechstunde am Donnerstag eingeladen. In der erklärten sie die Planungen und beantworteten Fragen der Bewohner. Durch Aufstockungen an einigen Häusern entstehen 82 neue Wohnungen in Holzmodulbauweise. Gleichzeitig gestaltet die NH etwa die Grünanlagen neu und erneuert Fassaden sowie Türen.

Viele der betroffenen Mieter möchten wissen, wie lange die Bauarbeiten an ihrem Haus dauern. Wolfgang Kober, Leiter vom Servicecenter, schätzt dass es etwa 14 Wochen dauern wird, bis alles beendet sei, es könne aber auch schneller gehen. Das Gerüst werde wohl rund zehn Wochen stehen. Los geht es an der Breslauer Straße und Mörfelder Landstraße am 15. September, am Ziegelhüttenweg am 16. November.

Einige haben Bedenken wegen der Handwerker, dass auch die Hygienevorschriften eingehalten werden. Kober beruhigt, denn die Mieter hätten mit den Handwerkern nichts zu tun. Die Leitungen werden über einen Schacht außen am Haus angebracht und verlegt.

Beschwerden gab es auch, weil die Mieter aufgefordert waren, ihre Markisen und Rollladen zu entfernen. Das müsse nun doch nicht passieren. Allerdings sollen in manchen Wohnungen die Balkone freigeräumt und können in der Bauzeit nicht genutzt werden. Ob es eine Möglichkeit gibt, große Blumenkübel zu lagern, werde man noch klären, so Kober.

Viele Nachfragen hatte es auch zur neuen Aufteilung der Kellerräume gegeben. Bestandsmieterkeller blieben natürlich erhalten, sagt Kober. Für die neuen Mieter würden Abteile aus den Fahrradkellern und Trockenräumen geschaffen. Dafür erhalten die Bewohner neue überdachte Fahrradabstellplätze vor den Häusern. Gerne helfe man individuell beim Ein- und Ausräumen und werde auch einen gesammelten Sperrmülltermin vereinbaren.

Die meisten Mieter können während der Bauphase in den Wohnungen bleiben, lediglich die Mieter der obersten Stockwerke müssen dort, wo neu gebaut wird für fünf Tage ihre Wohnungen verlassen. Die NH biete Ausweichquartiere an, etwa in Pensionen und Hotels, man habe sich bereits in der Nähe umgesehen.

Geplant ist außerdem eine Tiefgarage mit 52 Stellplätzen. Für Feuerwehrzufahrten müssen 24 Bäume gefällt werden, die würden aber nachgepflanzt.

Die Mieter können ihre Anliegen an fritz-kissel-aufstockung@naheimst.de schicken, zudem gibt es Schautafeln vor der Breslauerstraße 15, zusätzlich ein Infopavillon am 10. und 12. August von 16 bis 19 Uhr, Breslauer Straße 18, vorher anmelden. Das Mietercafé bietet Di und Do, 15 bis 18 Uhr, Infos und kostenlos Kuchen und Getränke, im Teplitz-Pavillon Süd, fitz-kissel-siedlung.de

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