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Mike Josef ist seit 2013 Parteivorsitzender der SPD Frankfurt.
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Mike Josef ist seit 2013 Parteivorsitzender der SPD Frankfurt.

SPD-Parteitag

Viele Bewerbungen für Frankfurter SPD-Vorstand

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Am Samstag wählen die Genossinnen und Genossen auf einem Parteitag ihr Personal an der Spitze. Nur beim Vorsitz gibt es lediglich einen Kandidaten.

Mike Josef ist gesetzt. Beim Jahresparteitag der Frankfurter SPD am Samstag im FSV-Stadion wird der Vorstand neu gewählt, gegen den derzeitigen Parteichef Josef tritt niemand an. Seit 2013 ist der 38-Jährige Parteivorsitzender, als er vor zwei Jahren in seinem Amt bestätigt wurde, erreichte er eine Mehrheit von 97 Prozent.

Anders sieht das bei der Wahl der Stellvertretungsposten aus. „Da kommt es zur Kampfkandidatur“, sagt SPD-Geschäftsführer Sebastian Maier. Denn auf zwei Posten kommen drei Bewerbungen. Die derzeitigen stellvertretenden Vorsitzenden Sylvia Kunze und Oliver Strank treten nicht mehr an. Beworben haben sich Kulturdezernentin Ina Hartwig, Stefanie Minkley, Notärztin und derzeit Beisitzerin im Vorstand, und Kolja Müller, bis vor kurzem Referent von Josef im Planungsdezernat.

Hartwig hat ihre Bewerbung um den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden handschriftlich verfasst. Sie will ihren „Beitrag leisten, die Frankfurter SPD wieder stark zu machen“. Ehemalige Wähler:innen müssten wiedergewonnen werden, aber die SPD müsse auch in den weniger gut situierten und äußeren Stadtteilen präsenter sein. „Und den Menschen zeigen, dass es die SPD ist, die ihre Interessen vertritt.“

Für Bewerberin Minkley hat die SPD viel „unausgeschöpftes Potenzial“, das sie nun finden wolle. Minkley will auch Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise stärker in die inhaltliche Arbeit des Vorstands einbeziehen. Denn die Expertise, die Erfahrung der Genossinnen und Genossen seien „der Schatz unserer Partei“.

Kolja Müller ist davon überzeugt, dass „die Sozialdemokratie mehr denn je gebraucht wird. Für eine sichere und gerechte Zukunft für viele, nicht nur für wenige.“ Die SPD müsse – unter anderem auch wegen des AWO-Skandals – und könne Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, „indem wir nicht nur kurz vor Wahlen, sondern regelmäßig vor Ort sichtbar, greifbar und ansprechbar sind“.

Für die zehn Beisitzer:innenposten gibt es 19 Bewerbungen, nur die Hälfte der Amtierenden kandidiert erneut. „Da ist Veränderung drin“, sagt Maier. Der derzeitige Schatzmeister Roger Podstatny tritt für den Posten wieder an, Stefanie Then fordert ihn heraus.

Neben den Personalentscheidungen geht es am Samstag auch um Themen wie ein Radverkehrskonzept für den Frankfurter Osten und eine Sanierung der Siedlungen des Neuen Frankfurts ohne Mieterhöhungen. Dazu liegen Anträge vor. In einem Antrag des Ortsvereins Niederrad heißt es, die Frankfurter SPD solle eine konsequentere Präsenz von Polizei und aufsuchender Sozialarbeit im Bahnhofsviertel zur Steigerung der Sicherheit fordern. Die Ortsvereine Harheim und Nieder-Eschbach monieren, dass die Ortsvereine vom Vorstand alleingelassen würden. Sie fordern unter anderem regelmäßige Termine mit dem Vorstand.

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