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Verkehrswendemythos E-Scooter

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Von: Florian Leclerc

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An der Baseler Straße gibt es die erste Abstellfläche für E-Scooter in Frankfurt. Monika Müller
An der Baseler Straße gibt es die erste Abstellfläche für E-Scooter in Frankfurt. Monika Müller © Monika Müller

E-Scooter ersetzen in der Regel Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Umweltfreundlich sind sie daher nicht. Es gibt aber einen Weg, wie sie umweltfreundlich werden könnten.

Die Anbieter von E-Scootern werden nicht müde zu betonen, dass sie einen Beitrag zur Verkehrswende leisten. Doch das ist ein Mythos, wie das Umweltbundesamt zeigt. Es hat, zwei Jahre nachdem E-Scooter in Deutschland eingeführt wurden, Studien zu den Umweltwirkungen zusammengefasst. E-Scooter ersetzen demnach in der Regel Wege zu Fuß oder Fahrten mit dem Fahrrad.

Wegen der Akkus in E-Scootern ist das aber vergleichsweise schlecht fürs Klima und für die Umwelt – und für die Gesundheit, weil man auf dem Gefährt steht, ohne sich zu bewegen. Umweltfreundlich wären E-Scooter, wenn sie Fahrten mit Auto oder Motorrad ersetzten. Dafür sollten sie vorwiegend am Stadtrand stehen, nicht in der mit ÖPNV und kurzen Wegen gut erschlossenen Innenstadt. Um das dreiste Abstellen von E-Scootern zu verhindern, ist die neue Regelung sinnvoll. Die Erfahrung wird zeigen, wie gut das Geofencing funktioniert.

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