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Während des Eröffnungsrundgangs von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) auf der IAA versucht ein Mann am Stand von Volkswagen einer Aktivistin der Umweltschutzorganisation Greenpeace ihr Transparent mit der Aufschrift "Klimakiller" zu entreißen

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Proteste gegen IAA führen zu Verkehrschaos in Frankfurter Innenstadt

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Die geplanten Proteste gegen die Automesse  beeinträchtigen am Wochenende den Verkehr in Frankfurt. Straßen werden gesperrt, Tramlinien umgeleitet.

Autofahrer, egal ob im Diesel oder im Elektrowagen, werden an diesem Wochenende wenig Freude in Frankfurt haben. Aufgrund der angekündigten Klimaproteste gegen die Automesse IAA werden ab dem heutigen Freitag zahlreiche Straßen gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar sein, auch der Bus- und Tramverkehr ist beeinträchtigt. Die Polizei rät dazu, die Innenstadt am Wochenende weiträumig zu umfahren und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Wie die Polizei mitteilte, beginnen die Sperrungen am heutigen Freitag um 10 Uhr. Dann wird auf der Theodor-Heuss-Allee und der Friedrich-Ebert-Anlage stadteinwärts die jeweils linke Fahrspur gesperrt.

Am Samstag kommt es dann zu umfangreichen Beeinträchtigungen: Von 6 Uhr morgens bis zum Abend werden die Senckenberganlage, die Friedrich-Ebert-Anlage sowie die Theodor-Heuss-Allee komplett für den Verkehr gesperrt. Ab etwa 13.30 Uhr werden in der Ostparkstraße und in der Nibelungenallee Teile der Fahrrad-Sternfahrt des Bündnisses „#Aussteigen“ erwartet, diese werden beide in Richtung Messe radeln und den Verkehr in diesen Bereichen lahmlegen. Für die Fahrradkorsos werden zeitweise auch Abschnitte der Autobahnen 648 und 661 sowie die Bundesstraße 40 abgeriegelt.

Von 12 bis etwa 14.30 Uhr zieht dann ein Demonstrationszug des Bündnisses „#Aussteigen“ von der Hauptwache bis zur Messe, dafür riegelt die Polizei die Route ebenfalls zeitweise ab. Gegen 14.30 Uhr sollen die Demonstration und die verschiedenen Korsos der Fahrrad-Sternfahrt dann an der Friedrich-Ebert-Anlage vor der Messe zusammentreffen, dazu erwartet die Polizei rund 20 000 Teilnehmer.

Die Straßenbahnlinien 16 und 17 werden am Samstag im Innenstadtbereich unterbrochen, die Linien 11, 14 und 21 umfahren den Platz der Republik über die Niddastraße. Die Stadt rät dazu, auf U-Bahnen auszuweichen.

Am Sonntag wird es im Bereich des Messegeländes ebenfalls zu Einschränkungen kommen, etwa am Platz der Einheit und der Friedrich-Ebert-Anlage. Die Emser Brücke über das Messegelände wird den ganzen Tag für den Verkehr gesperrt sein. Für den Sonntag hat das Bündnis „Sand im Getriebe“ angekündigt, die Eingänge zur Messe mit Menschenblockaden dichtzumachen, um den Messebetrieb zu stören.

Die Polizei will das Wochenende über auf ihrem Twitter-Kanal @Polizei_Ffm über aktuelle Entwicklungen in der Innenstadt informieren.

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