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Nordend

Verkauf stoppen

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Die Stadt soll ihr Vorkaufsrecht nutzen und ein Miethaus in Frankfurt-Nordend kaufen. Den bei einem Verkauf an die WPS drohe den Bewohnern:innen „Ungemach“.

Die Stadt Frankfurt soll den Verkauf eines Miethauses im Oeder Weg stoppen und das Gebäude selbst erwerben. Dafür spricht sich die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD) aus. Nach Angaben der Wohnungspolitikerin will die Westend Projekt- und Steuerungsmanagement GmbH (WPS) die Immobilie kaufen. Dadurch drohe den Bewohnern:innen „Ungemach“, so die Sozialdemokratin, da die WPS für ihren „ruppigen Umgang mit ihren Mieter:innen bekannt ist“.

Nissen appelliert dringlich an Baudezernent Jan Schneider (CDU), den Verkauf zu unterbinden und das städtische Vorkaufsrecht im Rahmen der dortigen Milieuschutzsatzung zu nutzen.

Die Politikerin befürchtet, dass die Mieter:innen anderenfalls „unter Druck gesetzt, drangsaliert und entmietet werden“, wie es ihres Wissens nach in weiteren Liegenschaften des Immobilienunternehmens im Nordend und in Bornheim geschehe. Nissen fordert Stadtrat Schneider auf, den Fall zur Chefsache zu erklären. „Der Dezernent soll sich persönlich und mit allen Mitteln gegen diesen Verkauf wenden. Alles andere wäre ein Versagen des Milieuschutzes und direkt der Stadt Frankfurt anzulasten.“

Im vergangenen Sommer hatte Nissen die Praktiken der WPS in einer Immobilie in der Spohrstraße kritisiert. Auch die Stabsstelle Mieterschutz hatte moniert, das Unternehmen versuche, Mieter:innen zu verdrängen. Die WPS hatte damals mitgeteilt, die Bewohner:innen in der Spohrstraße nicht verdrängen zu wollen.

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