Veranstaltungsreihe

Wie läuft das Leben nach der Flucht?

Veranstaltungsreihe „Der utopische Raum im globalen Frankfurt“ widmet sich der gleichberechtigten Teilhabe aller. Die Diskussion wird im Livestream übertragen.

Was heißt es für Menschen, die auf der Flucht waren, an einem neuen Ort anzukommen? Wie geht das Leben dort weiter, was beginnt dort? Was ist zu tun, damit sie wirklich teilnehmen können am sozialen und kulturellen Leben?

Diesen Fragen widmet sich die nächste Folge der Veranstaltungsreihe „Der utopische Raum im globalen Frankfurt“ am Donnerstag, 12. November, um 19 Uhr, die als Livestream im Internet zu sehen sein wird. Unter dem Titel „Nach der Flucht: Das Recht auf Stadt“ geht es unter anderem um Initiativen, die dafür eintreten, allen Stadtbewohnerinnen und -bewohnern in Form einer „Urban Citizenship Card“ den gleichen rechtlichen Status zuzusichern, unabhängig von ihrer Herkunft.

Ihr Ziel ist es, alle Menschen dort, wo sie leben, gleichberechtigt an der Gestaltung der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Wie das funktioniert und auf welche Hindernisse es stößt, diskutieren die Soziologin Duygu Gürsel von der Freien Universität Berlin, Bea Schwager von der Anlaufstelle für „sans papiers“ (Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus) in Zürich sowie Vertreterinnen und Vertreter der Frankfurter Initiative „Project Shelter“, die gemeinsam mit obdachlosen geflüchteten Menschen ein selbstverwaltetes Zentrum gründen will. Die Moderation übernimmt Felix Trautmann vom Institut für Sozialforschung.

Die Reihe „Der utopische Raum im globalen Frankfurt“ ist eine Kooperation der Stiftung Medico International, des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und der Frankfurter Rundschau.

Die Übertragung beginnt am Donnerstag, 12. November, um 19 Uhr unter dem Link https://event.webinarjam.com/channel/recht-auf-stadt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare