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Man muss Menschenmassen lieben. 

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Museumsuferfest in Frankfurt lockt mit 550 Veranstaltungen

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Am Freitag beginnt das dreitägige Museumsuferfest. Es gibt nicht nur drei Tage lang Essen aus aller Welt und ganz viel Programm in den Museen. 

Das wird einige Besucher ziemlich hart treffen: E-Scooter fahren ist beim Museumsuferfest verboten. Das betont Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH, die – wie er es nennt – das „Fest der Feste“ veranstaltet. Läuft man es einmal komplett ab, hat man übrigens 6,7 Kilometer zurückgelegt. Meistens geht das sowieso nur sehr langsam voran, weil so viele Menschen unterwegs sind. Mit 1,5 Millionen Besuchern rechnet der Veranstalter an den drei Tagen.

Los geht es am kommenden Freitag, 23. August, um 17 Uhr, da eröffnet Oberbürgermeister Peter Feldmann auf den Treppen des Historischen Museums das Fest. Am Sonntag, 25. August, endet es um 22 Uhr mit dem musikalischen Abschlussfeuerwerk.

Museumsuferfest 2019 in Frankfurt mit 550 Veranstaltungen

„550 Einzelveranstaltungen gibt es diesmal“, sagt Feldmann. 25 Museen beteiligen sich: vom Archäologischem Museum bis zum Städel. Erstmalig dabei sind in diesem Jahr das Museum für Kochkunst und Tafelkultur (Am Holzgraben 4), das Stoltze-Museum sowie der Portikus auf der Maininsel. Mit dem Museumsuferfest-Button für 7 Euro kann man in alle Häuser kostenlos hinein und an allen Sonderführungen teilnehmen. 

Das Fest ersteckt sich zwischen Eisernem Steg und Friedensbrücke über beide Mainufer.

Am Freitag geht es los um 15 Uhr, es ist bis 1 Uhr geöffnet. Am Samstag kann man von 11 bis 1 Uhr schlendern und feiern. Am Sonntag ist das Fest von 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet.

An den Ständen am Ufer gibt es Essen aus aller Welt, zudem Tangoworkshops oder Klettertürme. Am Stand des Jüdischen Museums (Nordufer, Höhe Main Nizza) können Kinder und Erwachsene „Hebräisch in 10 Minuten“ lernen. Am Main kann man das Drachenbootrennen anschauen. Die Innenstadtkirchen laden zur Chor-und Orgelmeile.

Museumsuferfest: Konzerte für fast jeden Musikgeschmack

Auf 16 Bühnen gibt es Konzerte für fast jeden Musikgeschmack: Auf der Frankfurter Musikbühne (nördliches Ufer zwischen Untermainbrücke und Eisernem Steg) tritt am Freitag um 21.30 und 22.40 Uhr Kerstin Ott auf. Sie war mit ihrer Single „Die immer lacht“ 60 Wochen in den Charts und hat mit Helene Fischer das Duett „Regenbogenfarben“ aufgenommen. Dort liefert auch die philippinische Frauenpopband 4th Impact am Freitag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 17.45 Uhr eine große Show. Und jetzt werden alle Freunde der Volksmusik vor Glück hüpfen: Zu seinem 30. Bühnenjubiläum reist Trompeter, Sänger und „Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross mit seiner Lebensgefährtin und Sängerin Anna-Carina Woitschack an. Sie sind am Sonntag um 18.10 Uhr live zu erleben. Neu dabei ist die Aquiles Denkbar-Bühne am nördlichen Mainufer auf Höhe des Nizza. Die Denkbar im Nordend ist angelehnt an die Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Zum Museumsuferfest gibt es das Beste aus Blues, Folk, Jazz und Latin-Fusion.

Ab Montag werden bis zum 26. August Betonsperren errichtet: Schaumainkai (zwischen Schulstraße und Schaubstraße), südliches Mainufer (zwischen Friedenbrücke und Alte Brücke), Untermainbrücke (Sperrung für Individualverkehr). Alle Infos und Programm: www.museumsuferfest.de

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