1. Startseite
  2. Frankfurt

Veranstaltung: Die Paulskirche als Ort der Streitkultur

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Leclerc

Kommentare

Anfang Oktober organisierte der „Utopische Raum“ ein Symposium in der Paulskirche. Foto: Michael Schick
Anfang Oktober organisierte der „Utopische Raum“ ein Symposium in der Paulskirche. Foto: Michael Schick © Michael Schick

Nahe der Paulskirche ist ein Haus der Demokratie geplant. Wie kann das Gebäude zur demokratischen Streitkultur beitragen? Dazu gibt es eine Diskussion in der Evangelischen Akademie.

Zur künftigen Ausrichtung der Frankfurter Paulskirche veranstalten die Grünen im Römer eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 13. Oktober, in der Evangelischen Akademie. Claudia Roth (Grüne), die Staatsministerin für Kultur und Medien, schickt ein Videogrußwort nach Frankfurt. Der evangelischer Stadtdekan Achim Knecht spricht ein Grußwort am Ort der Diskussion.

An der Debatte nehmen teil: der ehrenamtliche Stadtrat Bernd Heidenreich (CDU), Franziska Kiermeier, die kommissarische Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte, Deborah Krieg, Referentin in der Bildungsstätte Anne Frank und Paula Macedo Weiß vom Netzwerk Paulskirche. Der grüne Stadtverordnete Uwe Paulsen moderiert.

Paulskirche soll kein Elitenprojekt sein

Es geht um die Fragen: Wie lässt sich vermeiden, dass die Paulskirche zum Ort des ritualisierten Gedenkens wird? Wie lässt sich sicherstellen, dass sie kein Elitenprojekt bleibt? Was ist unter demokratischer Streitkultur zu verstehen? Welchen Stellenwert haben Geschichte und Gegenwart bei der Neuausrichtung der Paulskirche? Beginn der Veranstaltung ist im 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird auch gestreamt (evangelische-akademie.de/kalender).

Hintergrund ist der 175. Geburtstag der Nationalversammlung. Die Stadt Frankfurt plant einen Festakt am 18. Mai 2023 in der Paulskirche, zu dem unter anderem der Bundespräsident und die Ministerpräsident:innen der Länder geladen sind. Daran knüpft eine „Woche der Demokratie“ an. Das Netzwerk Paulskirche, in den sich zahlreiche Initiativen und Privatpersonen zusammengeschlossen haben, veranstaltet in den Tagen zuvor, von 12. bis 17. Mai, die „Frankfurter Tage der Demokratie. Weitere Veranstaltungen sind bis ins Jahr 2024 geplant - um an das doppelte Verfassungsjubiläum zu erinnern: 75 Jahre Grundgesetz und 175 Jahre Paulskirchenverfassung.

Die Stadt Frankfurt hat vor kurzem eine Beteiligungsplattform zum künftigen Haus der Demokratie nahe der Paulskirche gestartet. Bürgerinnen und Bürger können im Internet auf deinhausderdemokratie.de an einer Umfrage teilnehmen und Vorschläge machen.

Auch interessant

Kommentare