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Rachid Nouri hinter der Theke seines Picknick-Cafés.
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Rachid Nouri hinter der Theke seines Picknick-Cafés.

Frankfurt-Bornheim

Aus Veganz wird Picknick-Café

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Das Picknick-Café hat auf der Fläche des ehemaligen Supermarkt Veganz eröffnet. Der Umbau soll Mitte März abgeschlossen sein.

Sechs Wochen nach dem Auszug des veganen Supermarkts Veganz in Bornheim Mitte hat am Montag eine Gastronomie in dem ehemaligen Geschäft geöffnet. Picknick-Café heißt das Lokal, das vor allem vegane und vegetarische Gerichte orientiert an einer marokkanisch-orientalischen Küche anbieten möchte.

Anfang Januar hatte der Markt nach vier Jahren geschlossen (die FR berichtete). Die Teilfläche des Cafés hatte Veganz an wechselnde Betreiber weitervermietet. Seit Oktober an Rachid Nouri, der jetzt auch den Zuschlag mit seinem Picknick-Café erhalten hat. In einem ersten Schritt hat Nouri, der auch das Lokal Picknickbank in der Innenstadt betreibt, sein bisheriges Café vergrößert. Seit Montag können Besucher hinter dem kompletten Schaufenster des Eckhauses sitzen und etwa vegane Kuchen, Burritos, Wraps und hausgemachte Falafel speisen.

Noch ist der Umbau nicht abgeschlossen. Ein großer Vorhang teilt das Ladenlokal, dahinter wird gearbeitet. Eine größere Show-Küche wird eingebaut, sagt Nouri. Geplant ist eine Bühne, auf der Jazz- und Soulmusiker auftreten. Mitte März soll das Café bis zu 70 Gästen Platz bieten. Erweitert werde auch der Außenbereich vor dem Lokal. Künftig soll es nicht nur veganes Essen geben. „Dafür ist das Café zu groß“, sagt Nouri. Auf der Karte soll es künftig auch vegetarische und Fisch-Gerichte geben.

Der Gewerbeverein Bornheim Mitte ist erfreut, dass der Laden nach so kurzer Zeit wieder in Betrieb gegangen ist. „Je mehr Leerstand es gibt, um so schlimmer ist es für eine Straße“, sagt der Vorsitzende Franz Steul. Prinzipiell hätte er sich an dieser Stelle lieber ein Geschäft gewünscht. Doch gebe es auf dem Abschnitt der Berger noch nicht zu viel Gastronomie, „wir sind noch gut durchmischt“.

Eine große Auswahl habe es ohnehin nicht gegeben, sagt Hauseigentümer Steffen Appel. 99 Prozent der Anfragen seien von Gastronomen gekommen. Es hätten sich allein zehn Dönerbetreiber und drei Hamburger-Restaurants beworben. Doch Döner gebe es bereits ausreichend auf der Berger Straße.

Das Eckhaus habe schon einmal eine Gaststätte beherbergt, sagt Appel, „das war vor dem Ersten Weltkrieg“. Davor sei dort die Kaiserliche Reichspost mit einer Telegraphenstation auf dem Dach untergebracht gewesen. Vor dem Veganz hatte ein Schlecker-Markt dort eine Filiale.

Das Picknick-Café hat von 11.30 bis 20 Uhr geöffnet – ab 15. März bis 23 Uhr. Telefon: 26 94 16 18, E-Mail: info@picknickcafe.de

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