Moses Pelham, Uschi Glas und Gastgeber Bernd Reisig.
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Moses Pelham, Uschi Glas und Gastgeber Bernd Reisig.

"Bembel & Gebabbel"

Uschi Glas steuert die Frankfurter U-Bahn

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Am Montag feierte Bernd Reisig mit Promis die Jungfernfahrt seiner Talkshow-Bahn. Dabei saß nicht nur der Gastgeber im Führerhäuschen, sondern auch Rapper Moses Pelham, OB Peter Feldmann und Schauspielerin Uschi Glas.

Eigentlich findet Uschi Glas U-Bahn-Fahren „wegen der Dunkelheit und dieses im Tunnel-Sein-Gefühls“ unheimlich, sagt sie. In diesem Moment ist sie noch auf dem Beifahrersitz und Oberbürgermeister Peter Feldmann am Steuer. Auch als Feldmann sagt: „Ich habe einen Straßenbahnführerschein“, beruhigt sie das nur mäßig.

Wenige Minuten später sitzt die Münchner Schauspielerin aber dann extrem lässig am Steuer. Neben ihr gibt ein VGF-Fahrlehrer Anweisungen. Die 74-Jährige fährt zügig an der U-Bahn-Station Merianplatz vorbei, so dass wohl nur die wenigsten Wartenden verstehen können, wer sie da eben passiert hat. Oder denken: „War das Uschi Glas? Das kann nicht sein.“ Kann es doch. Denn am Montagnachmittag war die Jungfernfahrt von Bernd Reisigs „Bembel & Gebabbel“-U- Bahn. Diese 50 Meter lange Bahn mit dem Logo der erfolgreichen Internet-Talkshow des Ex-FSV-Managers ist ab sofort auf allen U-Bahnen-Strecken der Stadt im Einsatz.

„Es war mein Kindheitstraum, Straßen- oder U-Bahn-Fahrer zu werden“, erzählt Reisig noch am Startpunkt, dem VGF-Betriebshof Ost unweit der Station Schäfflestraße in Seckbach. Der 55-Jährige darf wie auch seine Gäste Rapper Moses Pelham und Glas selbst fahren. Die Strecke geht über die Seckbacher Landstraße, Konstablerwache bis zum Hauptbahnhof und zurück.

Die anderen Gäste wie Comedian Woody Feldmann dürfen nur singen: „Uschi Glas will Spaß und gibt Gas und gibt Gas.“ Die laut Reisig stets ausverkaufte Talkrunde mit Promi-Gästen aus Politik, Entertainment und Sport läuft seit dreieinhalb Jahren. „Im Oktober, wenn es 50 Jahre her ist, seit die erste U-Bahn in Frankfurt gefahren ist, wird es eine Bembel & Gebabbel-Folge in der U-Bahn geben.“ Das verspricht Reisig.

Derweil erzählt Uschi Glas, dass an zwei Frankfurter Grundschulen, der Liebfrauenschule in der Innenstadt und der August-Jaspert-Schule in Bonames, ihr bekanntes Projekt „Brotzeit“ gestartet ist. Dort bekommen dank ehrenamtlicher Helfer Kinder, die sonst ohne Frühstück in die Schule kommen, kostenlos ein gesundes Frühstück. „Nach den Sommerferien kommen in der Stadt weitere Schulen hinzu“, verspricht Glas.

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Ein Beitrag geteilt von Frankfurter Rundschau (@frankfurterrundschau) am Mai 8, 2018 um 4:31 PDT

Mit in der Bahn ist Fußball-Legende Ansgar Brinkmann. Der Bielefelder erzählt, dass er Freunde in Frankfurt hat und die Stadt schön sei. „Ich überlege, hierher zu ziehen, aber die Mieten sind teuer.“ Als OB Feldmann ihn begrüßt, sagt Brinkmann: „Wenn man jemandem die Hand gibt, dann schaut man ihm doch in die Augen.“ Feldmann entgegnet: „Ich habe mich nur vor Ihnen verbeugt.“ Der Ex-Straßenfußballer Brinkmann darauf: „Verbeugen gibt es auf der Straße nicht.“

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