Bestattungskultur

Urnen unterm Baum in Nieder-Erlenbach

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CDU plädiert für alternative Bestattungen.

Die CDU in Nieder-Erlenbach setzt sich für alternative Bestattungsformen auf dem Neuen Friedhof ein. Sei es Friedwald, Urnenwand oder Urnenstele – die Bestattungskultur in unserem Land verändere sich stetig, da sollen auch die Nieder-Erlenbacher die Möglichkeit bekommen, die für sie geeignete Form auszuwählen, findet die CDU-Fraktion.

Zudem plane die Stadt, 15 Meter des Neuen Friedhofs dem vorgesehenen Baugebiet Südlich am Riedsteg zuzuschlagen. Um der wachsenden Bevölkerung in dem nördlichen Stadtteil alle Möglichkeiten zu bieten, seien Alternativen unumgänglich. Einen entsprechenden Antrag bringt sie Fraktion am kommenden Dienstag, 19. März, in die Sitzung des Ortsbeirats ein.

Ingeborg Leineweber, die im Ortsbeirat 13 die Bürger für Frankfurt (BFF) vertritt, macht sich für das Nieder-Erlenbacher Naherholungsgebiet stark. Manche Wege dort glichen „richtigen Schlaglochpisten“, findet sie. Für die Sitzung bittet sie daher den Magistrat, sich dafür einzusetzen, dass sie Spazierwege nachhaltig wiederhergestellt werden. Bisher seien diese nur stückweise und provisorisch in Stand gesetzt worden. So wurden vorhandene Löcher immer wieder mit groben Schotter verfüllt. Das schaffe aber nur vorübergehend Abhilfe. Zudem würden Lastwagen, die die Wege passierten, ebenfalls für neue Schäden sorgen. Spaziergänger würden daher immer öfter auf angrenzende Grünflächen ausweichen. Das beschädige zunehmend die Rasenflächen an den Wegrändern.

Überdies bittet Leineweber den Magistrat, auch dafür Sorge zu tragen, dass die Parkbank am Gedenkstein zur l200-Jahrfeier des nördlichen Stadtteils wieder hergerichtet wird. Diese sei so marode, dass sie Besucher nicht mehr zum Verweilen einlade.

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