Verkehr in Frankfurt

Unterschreiben für Halt der U4

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Jusos und SPD-Ginnheim starten Petition für Station auf Campus Westend.

Die U4 soll künftig auf dem Campus Westend halten. Diese Forderung der Goethe-Universität greifen nun die Jusos und die SPD-Ginnheim mit einer Internetkampagne auf.

„Wenn die Stadt Frankfurt dem eigenen Anspruch als Stadt der Wissenschaft gerecht werden möchte, muss sie endlich handeln und die Verkehrsanbindung verbessern“, sagte Simon Witsch, der Sprecher der Frankfurter Jusos. Mit rund 48 000 Studierenden ist die Goethe-Uni die drittgrößte Hochschule Deutschlands. Trotzdem sei keine andere Universität so schlecht angebunden wie der Campus Westend, der über keine eigene Haltestelle verfüge.

Die Station Holzhausenstraße nannte er „schlicht lebensgefährlich“. Sie sei für maximal 5000 Fahrgäste ausgelegt, doch werde sie täglich von 25 000 Menschen genutzt. Bahnsteige und Treppenaufgänge seien in Gefahrensituationen zu schmal.

Jusos und SPD-Ginnheim setzen sich für einen Lückenschluss der U4 von der Bockenheimer Warte bis Ginnheim ein. Sie bevorzugen die Variante „Ginnheimer Kurve“. Diese sieht einen Halt nahe der Sebastian-Rinz-Straße vor, nordwestlich des Campus Westend und mehr als 500 Meter vom IG-Farben-Haus entfernt.

Zuvor hatte sich die Frankfurter CDU für einen Halt unter dem zentralen Theodor-W.-Adorno-Platz auf dem Campus Westend ausgesprochen.

„Wir haben die einmalige Chance, den Lückenschluss der U4 mit einer Station am Campus Westend zu verbinden“, sagte Jan Schadewald, Vorsitzender der SPD-Ginnheim. Die Entlastung der U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U8 sei dringend nötig.

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