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Platten- und CD-Börse: Warum nicht was von Udo?

Unterliederbach

CD-Börse Jahrhunderthalle: Stöbern in der Popgeschichte

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Musikfreunde sind bei der Schallplatten- und CD-Börse in der Jahrhunderthalle an der richtigen Adresse.

Vinyl-Sammler und andere Musikfreunde können es kaum erwarten. Am Pfingstmontag, 10. Juni, trifft sich die Szene wieder zur großen Schallplatten- und CD-Börse in der Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301.

„Es ist immer wieder schön, sich mit anderen Musikbegeisterten zum Fachsimpeln zu treffen und sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen“, schwärmt Besucher Michael Fischer, der ab und an auch selbst ausstellt. Das Suchen und Finden der begehrten Stücke, das Feilschen und Begutachten, aber auch das darüber in vielen Erzählungen gesponnene Seemannsgarn machen den besonderen Charme und die Atmosphäre dieser Börsen aus, sagt Fischer.

Zudem sich Schallplatten nicht einfach anonym im Internet bestellen ließen. „Das so schon in vielen Bereichen verlorengegangene vertrauensvolle Gespräch zwischen Verkäufer und Käufer oder hier meist auch Sammler und Sammler lässt sich in genau solch einem persönlicheren Rahmen wieder umsetzen.“

Die Schallplatten- und CD- Börse ist mit mehr als 250 Standmetern die größte im Umkreis von einigen Hundert Kilometern, sagt Fischer. Die Schallplatten-Messen entstanden Ende der 1970er Jahre. Neu oder Secondhand, fast alles war erhältlich. Die CD kam später und hätte die Schallplatte fast ganz verdrängt. Ab der Jahrtausendwende hat sich die Schallplatte wieder behauptet und ist bis heute der führende Tonträger in der Sammlerwelt.

Die Öffnungszeiten sind von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet 4, ermäßigt 3,50 Euro.

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