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Becken frei für den Mops

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Melanie Opitz und Thomas Förster sind erstmals mit ihren Tieren Charly (beige) und Lemmy (schwarz) zum Hundeschwimmen ins Silobad gekommen. Foto: Maik Reuß
Melanie Opitz und Thomas Förster sind erstmals mit ihren Tieren Charly (beige) und Lemmy (schwarz) zum Hundeschwimmen ins Silobad gekommen. © Maik Reuß

Im Silobad können Hunde bis Sonntag, 3. Oktober, planschen. Zum Ende der Freibadsaison dürfen nur die Vierbeiner ins Wasser.

Line hat Besseres zu tun, als auf Frauchen zu hören. Die will, dass die Labradorhündin aus dem Wasser kommt. Stattdessen aber paddelt die Hündin durch das Becken im Silobad und klaut einem schwarzen Pudel sein Spielzeug. Beide verfolgen sich. „Die wollen wohl Seehunde werden“, sagt ein Zuschauer am Beckenrand und lacht. Überall rasen Hunde aller Art verspielt über Wiesen, platschen ins blaue Nass und schütteln sich ihr Fell aus.

Von Aggression keine Spur – und das, obwohl oder gerade weil kein Vierbeiner an der Leine ist. Doggen beschnuppern Rehpinscher, Labradore und Golden Retriever balgen sich um Bälle. Der fuchsfarbener Kajusek trägt sogar eine orangefarbene Schwimmweste. „Wenn er sich aufregt, vergisst er vor lauter Hektik manchmal zu schwimmen“, erzählt sein Frauchen.

Thomas Förster und Melanie Opitz wohnen am Frankfurter Berg und gehen oft gemeinsam an der Nidda spazieren. „Wir sind zum ersten Mal hier. Es ist einfach toll, wie viel Platz hier zum Toben ist und wie viel Spaß die Hunde haben“, sagt Opitz. An einigen Ständen können Futter, Spielzeug, Leinen, handgemachte Hundeschals und Leckerlibeutel gekauft werden. Auch für Zweibeiner gibt’s Verpflegung.

Das Silobad an der Hunsrückstraße 100 hat bis einschließlich 3. Oktober nur für Hunde geöffnet, jeweils von 11 bis 19 Uhr. Alle Tiere müssen eine Marke tragen und haftpflichtversichert sein. Eintritt 50 Cent pro Fuß und Pfote.

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