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Uneins über Polizeieinsatz

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Von: George Grodensky

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Klimaprotest im Hörsaalzentrum: Vorne tagt das Plenum, hinten sind die Plätze mit Flatterband abgesperrt.
Klimaprotest im Hörsaalzentrum: Vorne tagt das Plenum, hinten sind die Plätze mit Flatterband abgesperrt. © Renate Hoyer

End Fossil und Uni tauschen sich aus

Recht zufrieden auseinandergegangen sind die Vertreter:innen der Goethe-Uni und der Gruppe End Fossil Frankfurt aus ihrem ersten Gespräch nach der Besetzung und Räumung eines Hörsaals im Dezember. Dabei sind sie noch gar nicht in eine inhaltliche Diskussion getreten. Klimaschutz oder Nachhaltigkeit waren noch kein Thema. Dafür aber die Verhältnismäßigkeiten. Den wichtigsten Hörsaal der Goethe-Uni für eine Woche zu besetzen, findet die Hochschulleitung unangemessen. Den Hörsaal von der Polizei räumen zu lassen, sehen die Studierenden als Tabubruch an.

Die Goethe-Universität versichert aber, dass sie den Bedarf an Diskussionsforen und hierfür benötigten Örtlichkeiten zu Fragen der Nachhaltigkeit und der Ausgestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft sehe. Sie wolle daher die Gespräche fortsetzen. Die Studierenden warten auf entsprechende Angebote.

Allerdings beharren sie auf einer öffentlichen Auseinandersetzung mit allen Statusgruppen der Hochschule über die Universität als Raum der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Es soll also nicht nur um Klimaschutz gehen, sondern auch darum, wie viel Protest an der Uni möglich ist und wie die Hochschulleitung damit umgehen soll. End Fossil wünscht ein entsprechendes Forum zu Beginn des Sommersemesters.

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