Mobilität

Umweltamt Frankfurt:„E-Autos rechnen sich.“

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Das Umweltamt der Stadt Frankfurt ist nach sieben Jahren von den E-Autos überzeugt.

Drei neue Kastenwagen für die Abwasserüberwachung hat das Umweltamt angeschafft – Elektrofahrzeuge. Insgesamt investiert das Amt nach eigenen Angaben 100 000 Euro in den Fuhrpark der Mitarbeiter, die das städtische Kanalnetz nach illegalen Einleitungen untersuchen. „Diese Investition ist sinnvoll“, versichert Amtsleiter Peter Dommermuth, „nicht nur unter ökologischen, sondern auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.“ Die Parole „E-Autos sind gut für die Umwelt, aber teurer als Verbrenner“ gelte nicht mehr.

Seit sieben Jahren setzt das Umweltamt in der Abwasserüberwachung E-Fahrzeuge ein und resümiert: Bis zu einem Preis von etwa 50 Cent pro Kilowattstunde seien die Stromkosten niedriger als die derzeitigen Kosten für Benzin oder Diesel. Hinzu kämen weitere wirtschaftliche Vorteile wie geringere Verschleißreparaturen und natürlich der Wegfall von Abgasemissionen. Alles in allem rechne sich ein E-Auto bereits ab einer Jahresfahrleistung von 5000 Kilometern – Erfahrungen, die laut Dommermuth auch für Handwerker und Lieferdienste interessant sein dürften.

Im Umweltamt fahren nach seinen Angaben inzwischen zehn der 17 Dienstfahrzeuge emissionsfrei. Dort, in der Galvanistraße 28, betreibt das Amt außerdem eine kostenlose Ökostromtankstelle für E-Autos.  

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