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Die Fahrspur wird wie in der Visualisierung vier Meter breit sein, die Gehwege zwei Meter.

Nied

Umbau in Alt-Nied beginnt

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Die Arbeiten zur Verschönerung der Straße Alt-Nied beginnen in der kommenden Woche. Anwohner werden in den nächsten 16 Monaten Einschränkungen hinnehmen müssen.

Alt-Nied soll hübscher werden, das haben sich Stadt und Land vorgenommen und den Bereich ins Programm „Schöneres Frankfurt“ aufgenommen. Am kommenden Montag, 6. August, beginnen daher zwischen Franz-Simon-Straße und Oeserstraße die Arbeiten. Ziel sei es, so teilt die Stadt mit, „ein ansprechendes und aufgeräumtes Erscheinungsbild des Straßenzugs herzustellen“. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2019 an.

Rund zwei Millionen Euro wird der Umbau des 240 Meter langen Teilstücks der Straße Alt-Nied kosten. Die Stadt zahlt rund drei Viertel der Kosten, das Land Hessen gibt 514 000 Euro hinzu. Die Fahrbahn wird auf der Fläche erneuert und die Fahrspur auf eine Breite von vier Metern verschmälert, sodass sowohl Linienbusse dort verkehren können, aber auch das Fahrradfahren gegen die Einbahnstraße möglich ist, teilt das Land mit.

Auf beiden Seiten sind Parkplätze sowie rund zwei Meter breite Gehwege vorgesehen. Auf der Nordostseite werden sieben Bäume gepflanzt. Die Bushaltestelle Nied Brücke wird 30 Meter nach Norden verlegt und bekommt 22 Zentimeter hohe Spezialbordsteine und Blindenleitstreifen für die Barrierefreiheit. Eine Fahrgastwartehalle wird entstehen. Auch alle Querungsmöglichkeiten werden barrierefrei ausgebaut, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Doch das war noch nicht alles: Auch die Beleuchtung wird im Zuge des Umbaus erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Anrainer der Straße werden demnächst Post von der Stadt bekommen. Darin werden Anwohner und Geschäftsleute detailliert über den Bauverlauf informiert. Alle Häuser und Hauseingänge werden aber über die gesamte Bauphase hinweg für Fußgänger erreichbar bleiben. Autos hingegen können nur eingeschränkt fahren, deshalb bittet die Stadt, dringenden Bedarf wie beispielsweise bei einem Umzug anzumelden und der Baufirma mitzuteilen. Umleitungen werden ansonsten ausgeschildert. Die Stadt teilt mit, dass ein gefahrloser Schulweg über die gesamten 16 Monate möglich sein wird.

Um direkt vor Ort auf Anliegen und Fragen von Anwohner eingehen zu können, soll am Baubüro-Container an der Polizeistation ein Kummerkasten angebracht werden. Anwohner werden aufgefordert, Kritik, Anmerkungen, aber auch Lob darüber mitzuteilen.

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