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Ulrich Gottstein (IPPNW / ICAN, M.), Sascha Hach (IPPNW / ICAN, l.) und OB Peter Feldmann (r.) vor dem Goldenen Buch der Stadt Frankfurt.
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Ulrich Gottstein (IPPNW / ICAN, M.), Sascha Hach (IPPNW / ICAN, l.) und OB Peter Feldmann (r.) vor dem Goldenen Buch der Stadt Frankfurt.

Kampf gegen Nuklearwaffen

Ulrich Gottstein trägt sich ins Goldene Buch ein

  • vonFrank Kuhn
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Der Mediziner Ulrich Gottstein ist für die Kampagne gegen Nuklearwaffen geehrt worden. Seit mehr als 35 Jahren setzt er sich gegen Nuklearwaffen ein.

Ulrich Gottstein hat sich am Dienstag in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Anlass für die Auszeichnung im Römer war, dass die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen“ (ICAN) am Sonntag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Gottstein ist Mitbegründer der deutschen Sektion der Vereinigung „Internationale Ärzte zur Verhütung von Atomkrieg“ (IPPNW). Die Ärzte-Vereinigung war maßgeblich an der Gründung der Kampagne bei der Konferenz des Atomwaffensperrvertrags im Jahr 2007 beteiligt. Der 91-jährige Mediziner sieht den Kampf gegen Atomwaffen als seine humanitäre Aufgabe an. Seit 1981 setzt er sich gegen Nuklearwaffen ein, die er als „Völkermordwaffen“ bezeichnet und deshalb komplett verboten sehen möchte.

Gottstein wirkte von 1971 bis 1991 am Bürgerhospital und als Professor für Innere Medizin an der Universität Frankfurt. Im Jahr 1981 gründete er die deutsche Sektion der IPPNW, in deren Vorstand er heute noch Ehrenmitglied ist. Nur vier Jahre später steht Gottstein in der Stadthalle von Oslo und hält die Dankesrede an das Nobelpreis-Komitee. Denn die IPPNW bekam 1985 den Friedensnobelpreis verliehen. Und das gegen den Widerstand der damaligen Bundesregierung.

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