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Aktion

Überraschungsgeschenke vom Baum

  • Stefan Behr
    vonStefan Behr
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Mit der Aktion vor Geschäften in der Innenstadt soll armen Frankfurter Kindern eine Freude gemacht werden.

Sie ist zweifellos eine der schöneren Ideen, welche die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt in jüngster Zeit hatte. Wobei „jüngste Zeit“ nicht ganz zutrifft, denn „Ihr Geschenk für Frankfurter Kinder“ feiert 25. Jahrestag. Wegen Corona ist dieses Jahr aber alles etwas anders als sonst.

Wie jeden Advent hängen wieder Weihnachtsbäume mit den Adressen von Kindern aus Familien, die knapp bei Kasse sind, vor vielen Geschäften. Welche das sind, ist unter www.frankfurter-kinderbuero.de in Erfahrung zu erfahren. Anders als sonst konnten die Kinder diesmal keinen persönlichen Wunsch angeben, sondern werden mit einem Geschenk überrascht. „Ganz bewusst haben wir die beiden Kategorien ‚Gesellschaftsspiel‘ und ‚Buch‘ gewählt“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung (SPD). „Für einige Zeit in eine andere Welt eintauchen zu können, tut uns momentan allen gut – Kindern wahrscheinlich noch ein bisschen mehr.“

Wer etwas schenken möchte, nimmt eine Karte vom Weihnachtsbaum ab, kauft ein Gesellschaftsspiel oder Buch der eigenen Wahl für die angegebene Altersgruppe. Wer möchte, kann auch eine individuelle Grußbotschaft schreiben. Das mit der Wunschkarte versehene Geschenk kann bis 4. Dezember in einem der beteiligten Geschäfte oder im Kinderbüro abgegeben werden. Das Kinderbüro sammelt die Geschenke ein und verteilt sie kurz vor Weihnachten, etwa an Flüchtlingseinrichtungen und die Drogenhilfe.

Die Geschenke sollten einen Wert von 20 bis 25 Euro haben, was durchaus auch zwei Bücher möglich macht. Eventuelle Lücken können aber auch mit Naschwerk aufgefüllt werden.

Die Bilanz der Geschenkaktion kann sich sehen lassen. Seit 1996 konnten über 70 000 Präsente verschenkt werden – zu Beginn waren es jährlich 600, mittlerweile sind es 5000. skb

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