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Fahrkartenkontrolleure der VGF im Einsatz. In den Sommerferien sollen gleich fünf U-Bahnlinien vorübergehend stillgelegt werden.

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Ausfallende U-Bahnen: Rabatt ist ein Muss

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Wenn schon fünf U-Bahnlinien nicht fahren, sollten die Tickets günstiger sein. Der Kommentar. 

Wenn wochenlang keine U-Bahnen auf der wichtigsten Strecke in Frankfurt fahren, sollten die Kunden anständig entschädigt werden. Denn der Nahverkehr in der Stadt ist teuer. Eine Jahreskarte kostet 886,10 Euro. Für diesen hohen Preis dürfen Fahrgäste eine angemessene Leistung erwarten. Bleibt diese Leistung hinter den Erwartungen, die sich auf den Fahrplan gründen, zurück, sollten die VGF und der zuständige Dezernent den Kunden einen Rabatt ermöglichen – und nicht mauern. Denkbar wäre ein Euro weniger pro Fahrschein.

Die Gefahr ist groß, dass die VGF ihre Kunden durch die Großbaustelle auf der A-Strecke unzufrieden macht und im schlimmsten Falle sogar verliert. Wer kauft sich schon eine Jahreskarte in dem Wissen, dass er wochenlang doppelt so lange mit dem Bus unterwegs sein wird? Wenn Fahrten im Nahverkehr unattraktiv werden und teuer bleiben, werden einige Kunden aufs eigene Auto umsteigen, andere aufs Rad. Der VGF kann nichts daran liegen, ihre Kunden zu verlieren. Wenn sie auf der A-Strecke die Kabel für Funk verlegt, kann sie die Router für WLAN gleich mit einbauen.

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