Frankfurt-West

Treffpunkte im Schönhofviertel in Frankfurt-West

  • Sonja Thelen
    vonSonja Thelen
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Im Schönhofsviertel in Frankfurt soll ein neuer Treffpunkt für die Anwohner entstehen. Der Ortsbeirat 7 fordert eine gute Anbindung mittels einer Schienentrasse an das öffentliche Nahverkehrsnetz.

Der Ortsbeirat 7 setzt sich für Treffpunkte im Schönhofviertel ein, das bis 2024 / 2025 südlich der Rödelheimer Landstraße zwischen Westbahnhof, Industriehof und City West entsteht.

Das Gremium schlug in seiner Sitzung am Dienstagabend vor, dass es für Bürger, Vereine und Initiativen im neuen Wohngebiet Räume geben soll, die sie unkompliziert und preisgünstig mieten können. Aus Kostengründen sei nicht an einen Bürgertreff (Saalbau) gedacht, betont die antragstellende SPD. Als Standort schlägt sie die geplante Hybrid-Schule vor. Der Zugang müsste aber so geregelt sein, dass eine Vermietung aus schulischen Gründen nicht untersagt werden kann.

Derzeit gibt es für Bürger rund um das künftige Wohngebiet kaum Treffpunkte. Der verbliebende Saalbau in Bockenheim muss einer neuen Feuerwache weichen.

Überdies regt das Stadtteilparlament an, das Schönhofviertel sowie die neue Schule auf dem Gelände von St. Raphael und die Bad- und Sportanlage Brentanobad mittels einer Schienentrasse an das öffentliche Nahverkehrsnetz anzuschließen.

Die Strecke könnte vom Hauptbahnhof über Katharinenkreisel, Ludwig-Landmann-Straße bis Fischsteinkreisel bis zur U7 führen. Zu prüfen wäre, ob die Trasse bis zum neuen Stadtteil im Nordwesten, dem Nordwestzentrum oder bis zum Riedberg verlängert werden könnte, schlägt die FDP vor.

Anwohner Tobias Jörgens von der Bürgerinitiative „Grüne Rödelheimer Landstraße“ hatte sich erneut kritisch zum Bauprojekt „Schönhofviertel“ und dem aus Sicht seiner Büberinitiative unnötigen Kahlschlag von geschätzten rund 500 Bäumen auf dem Areal geäußert. Er findet es nicht nachvollziehbar, warum die schon 2006 aufgestellten Baupläne den heutigen Anwohnern nicht noch einmal öffentlich vorgestellt wurden.

Sebastian Papke (FDP) sowie Thomas Demel und Johannes Lauterwald (Bündnis 90/ Grüne) konnten den Unmut nachvollziehen. Das Fällen der Bäume sei bedauerlich, räumten sie ein, aber unvermeidlich, weil dringend benötigter Wohnraum entstehe, wenigstens mit neuen großen Grünflächen.

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