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Trampolinspringen in Frankfurt: Höher, immer höher

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Von: Georg Leppert

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Niemand hat gesagt, dass Trampolinspringen nicht auch anstrengend sein kann. Vor allem der „Twister“ hat es in sich.
Niemand hat gesagt, dass Trampolinspringen nicht auch anstrengend sein kann. Vor allem der „Twister“ hat es in sich. © Renate Hoyer

Das Unternehmen Superfly eröffnet einen Trampolinpark im Frankfurter Nordosten. Zielgruppen gibt es mehrere.

Ein wenig erinnert das alles an einen Flughafen. Man kauft ein Ticket (so weit, so normal), es gibt Instruktionen in Sachen „Safety“, man vollzieht einen „Check-In“, und schließlich: „Departure“. Aber gut, in der kürzlich eröffneten Trampolinhalle in Frankfurt-Preungesheim geht es ja auch ums Fliegen.

Wobei der Begriff Trampolinhalle etwas irreführend ist. Er klingt nach Indoor-Spielplatz, in dem ein paar Trampoline stehen, auf denen Kinder hüpfen. Die rund 4000 Quadratmeter große Einrichtung, die das Unternehmen Superfly eröffnet hat, ist eher ein Trampolinpark. Und man „hüpft“ auch nicht ein bisschen herum. Trampolinturnen wäre der korrekte Fachbegriff, Trampolinspringen geht auch noch.

Elf solcher Parks hat Superfly in Deutschland (und einen in Budapest). In Hessen gab es bisher nur Standorte in Wiesbaden und Kassel. Vor der Halle in der Landeshauptstadt standen vor allem am Wochenende jede Menge Autos mit Frankfurter Kennzeichen. Grund genug, in Frankfurt ein eigenes Angebot zu machen.

40 Trampoline an 15 Stationen stehen zur Verfügung, wie Betriebsleiter Kevin Müller berichtet. Die Attraktionen haben Namen. Etwa „Bounce Run“ (anstrengend), „Ninja Run“ (klingt härter, als es ist), „Flying Dunk“ (man springt auf einen Basketballkorb zu) und „Twister“, ein Trampolin-Ensemble mit recht hohem Schweißfaktor, weil man ständig über zwei sich drehende Lanzen springen muss, die aber ausreichend gepolstert sind, so dass es bei Kontakt nicht weh tut.

Superfly

Superfly in Preungesheim, August-Schanz-Straße 33-35, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr. Montag ist Ruhetag. In den Ferien täglich von 10 bis 20 Uhr, auch montags. Tickets gibt es im Internet unter superfly.de/frankfurt

Zielgruppen gibt es gleich mehrere. Zum einen Kinder und Jugendliche. Sie können bei Superfly auch ihren Geburtstag feiern und nach dem Springen Pizza oder Muffins essen. Und durchaus ambitionierte Sportlerinnen und Sportler, die eher abends kommen, wenn es leerer wird in der Halle. Für sie soll es ab Frühjahr eine Dauerkarte geben, die zum täglichen Springen berechtigt. Das ist sinnvoll, denn der Spaß hat seinen Preis. Einzeltickets gibt es ab etwa 16 Euro pro Stunde.

Wichtig ist den Verantwortlichen bei Superfly, einem deutschen Unternehmen mit Wurzeln in den USA, das Thema Sicherheit. Ohne Einweisung darf niemand springen, maximal 100 Personen sind gleichzeitig auf der Fläche erlaubt, und Kinder unter 14 Jahren müssen von den Eltern begleitet werden.

Superfly in Preungesheim, August-Schanz-Straße 33-35, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr. Montag ist Ruhetag. In den Ferien täglich von 10 bis 20 Uhr, auch montags. Tickets gibt es im Internet unter superfly.de/frankfurt

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