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Cooper (hinten) schaut hin, Hira eher weg.

Frankfurter Zoo

Trampeltiere sind jetzt zu dritt

  • Steven Micksch
    vonSteven Micksch
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Ein Trampeltier-Hengst aus Kronberg zieht ein. Vielleicht klappt es jetzt auch mit dem Nachwuchs.

Die Trampeltiere haben Gesellschaft bekommen, verkündete der Zoo am Mittwoch. Wer dabei an ein kleines Trampeltier-Baby mit kleinen Füßen und winzigen Höckerchen denkt, muss jetzt stark sein: Es hat keinen Nachwuchs gegeben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vor allem nun, da Cooper in Frankfurt angekommen ist.

Zoobesucher:innen, die sich ein wenig im hiesigen Trampeltiergehege auskennen, wussten natürlich von vornherein, dass dort kein Baby zu erwarten war. Die beiden Stuten Arya und Hira lebten dort bisher unter sich. Der 2019 geborene Hengst Cooper ergänzt das Trio seit Mitte November und musste vom Opel-Zoo in Kronberg kommend auch gar nicht so weit dafür reisen.

Die Trampeltierchemie scheint bisher zu stimmen. „Vor allem die knapp zwei Jahre alte Arya nimmt häufig Kontakt zu ihm auf“, heißt es von Seiten des Zoos.

Die 19 Jahre alte Hira sei etwas zurückhaltender, was wohl auch daran liege, dass sie in ihrem stolzen Alter mit Altersbeschwerden zu kämpfen hat. Unter anderem wegen ihrer Arthrose wurde im Sommer die Bodenstruktur der Anlage verändert und ein großes Sandbad eingebaut. Der weiche Untergrund wirkt gelenkschonend.

Eine Zucht der nicht gefährdeten Tierart strebe der Zoo allerdings nicht an. Die Anlage aus den 1950er Jahren sei für die Haltung einer größeren Gruppe nicht geeignet. Die Trampeltiere spielen aufgrund ihrer physiologischen Besonderheiten vor allem eine bedeutende Rolle bei der Bildungsarbeit des Zoos. Die Tierart gibt es bereits seit 1858 im Frankfurter Zoo zu sehen.

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