Höchst

Ein Toter bei Brand in Frankfurt-Höchst

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Bei einem Brand in einer Unterkunft für Wohnungslose und Geflüchtete in Frankfurt-Höchst kommt ein Mensch ums Leben, fünf werden verletzt.

Bei einem Brand in einer Unterkunft für Geflüchtete und Wohnungslose im Frankfurter Stadtteil Höchst ist am Mittwoch ein Mensch ums Leben gekommen. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Der Alarm ging bei der Feuerwehr gegen zehn Uhr ein. Anwohner hatten eine Polizeistreife auf den Rauch aufmerksam gemacht, der aus dem Gebäude in der Leunastraße quoll. Die Feuerwehr konnte den Brand im ersten Stock des zweigeschossigen Gebäudes innerhalb einer Stunde löschen, ein Bewohner starb aber noch im Gebäude. Die Feuerwehr konnte nur noch die verbrannte Leiche bergen. Fünf Personen wurden ambulant vom Rettungsdienst versorgt.

In dem ehemaligen Hotel lebten 19 Wohnungslose und zwölf Geflüchtete, darunter vier Minderjährige. Nach Auskunft des Sozialdezernats ist das Haus für 15 Personen nicht mehr bewohnbar. „Wir bringen die Leute anderweitig unter, wenn sie das möchten“, sagte Manuela Skotnik, Sprecherin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Frauen könnten in einer Unterkunft in Rödelheim unterkommen, Männer in einer im Gutleutviertel. Die Familien lebten im bewohnbaren Teil des Hauses.

Zur Höhe des Schadens konnte die Polizei keine Angaben machen, die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Nach FR-Informationen ist eine Brandstiftung unwahrscheinlich und es handelt sich bei dem Opfer um einen Wohnungslosen. 

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