Projekt

Tonstudio für Fledermäuse in Frankfurt

  • Thomas Stillbauer
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„Batcorder“ am Berger Südhang zeichnet die Rufe von Fledermäusen auf.

Am Berger Südhang hat am Montag ein neues Fledermausprojekt begonnen. Biologen des Instituts für Tierökologie und Naturbildung untersuchen die charakteristischen Rufe der Flugsäuger anhand von Echolotaufnahmen. Dazu stellen sie sogenannte Batcorder an vier Standorten auf.

Diese Geräte zeichnen akustische Ultraschallsignale auf – sie sind allein für den wissenschaftlichen Gebrauch nutzbar, informieren die Wissenschaftler. Das bedeutet: Für Besucher des Gebiets hat es keinen Sinn, die Batcorder zu manipulieren.

Auf den Streuobstwiesen des Berger Südhangs suchen Fledermäuse vor allem Nahrung: Nachtfalter und Käfer, die vom reifen Obst angelockt werden. Das Mainäppelhaus auf dem Lohrberg beschäftigte sich schon 2009 in einem Projekt mit fledermausfreundlichen Streuobstwiesen. Die Rufaufnahmen für das „Biotopmanager-Projekt“ finanziert wie damals die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Sie sollen weitere Rückschlüsse geben, welche Art der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen den Fledermäusen hilft – und ihrer Beute.  

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