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Thorsten Lieb

FDP bei Europawahl

Frankfurter FDP-Chef Thorsten Lieb kandidiert für Europa 

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Der Frankfurter FDP-Chef wurde beim FDP-Parteitag auf einen aussichtsreichen Listenplatz für die Europawahl gehoben.

Der Frankfurter FDP-Vorsitzende Thorsten Lieb wird von Sommer an mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Europaparlament angehören. Die Freidemokraten wählten ihn am Sonntag bei ihrem Parteitag in Berlin auf Platz sechs ihrer Kandidatenliste. Damit dürfte schon ein Ergebnis zwischen fünfeinhalb und sechs Prozent für die FDP ausreichen, damit Lieb ins Parlament einzieht. In Umfragen liegt die Partei derzeit bei etwa acht Prozent.

Der 46 Jahre alte Rechtsanwalt, der den Frankfurter Kreisverband seit drei Jahren führt, musste sich in einer Kampfkandidatur durchsetzen. Mit mehr als 75 Prozent gewann er gegen Nadja Hirsch – ein überraschend deutliches Ergebnis, da Hirsch amtierende Europaabgeordnete ist und es Zweifel gab, ob die 662 Delegierten neben der Spitzenkandidatin Nicola Beer einen weiteren Hessen auf die vorderen Plätze wählen würden.

Lieb will auch nach der Wahl am 26. Mai Kreisvorsitzender bleiben und auch weiter als Anwalt arbeiten. „In erster Linie bin ich dann aber Parlamentarier“, sagte er am Sonntag der FR. Im Wahlkampf will er die Schwerpunkte auf Finanz- und Bildungspolitik legen. Lieb fordert, dass alle Jugendliche einen sechsmonatigen Schüleraustausch in ein anderes EU-Land unternehmen können – finanziert von der Europäischen Union.  

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