Während die Städtischen Bühnen stark subventioniert sind, geht es bei den freien Theatern oft ums Ganze.
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Während die Städtischen Bühnen stark subventioniert sind, geht es bei den freien Theatern oft ums Ganze.

Kommentar

Theater in Frankfurt: Es geht um die Existenz

  • Claus-Jürgen Göpfert
    vonClaus-Jürgen Göpfert
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Das „Schachbrettmuster“ war ein Versuch, den Theatern in Frankfurt durch die Krise zu helfen. Sein Scheitern stellt insbesondere für freie Theater eine existenzielle Bedrohung dar. Der Kommentar.

Etwa 400.000 Menschen besuchen in einer Spielzeit allein die Vorstellungen der Städtischen Bühnen in Frankfurt. Mit dem Einbruch der Corona-Pandemie im März 2020 kamen die Aufführungen dort ebenso zum Erliegen wie an den mehr als 30 freien Theatern in der Stadt. Im Mai gab es erste zaghafte Versuche, die Theater zu öffnen, nach den Sommerferien nahmen sowohl die Städtischen Bühnen wie auch die freien Ensembles den Spielbetrieb wieder auf.

Doch ihre Lage bleibt prekär, künstlerisch wie wirtschaftlich. Corona beschränkt die Zahl der nutzbaren Publikumsplätze auf etwa ein Viertel. Während die Städtischen Bühnen stark subventioniert sind, geht es bei den freien Theatern oft um die Existenz. Das geplante „Schachbrettmuster“ war der Versuch, der jetzt scheiterte, das verschärft die Situation vor allem der freien Szene.

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