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Corona-Pandemie

Testzentren in Frankfurt weisen Mängel auf

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die Stadt Frankfurt entzieht zwei Anbietern die Aufträge. In einer der Einrichtungen hatte auch eine FR-Reporterin schlechte Erfahrungen gemacht.

Das Frankfurter Gesundheitsamt geht gegen Corona-Teststationen vor, die die Mindeststandards nicht erfüllen. So hat die Behörde zwei Einrichtungen den Auftrag entzogen, kostenlose Tests für Bürgerinnen und Bürger anzubieten.

Bei einem der nun überprüften Testzentren handelt es sich um einen Raum im Bahnhofsviertel. Wie berichtet, ließ sich eine Reporterin der Frankfurter Rundschau dort testen. Der Mann, der den Test vornahm, trug keinerlei Schutzkleidung. Das Ergebnis lag bereits nach zwei Minuten vor – und nicht wie üblich erst nach einer Viertelstunde. Ähnliche Erfahrungen hatte der Stadtverordnete Nico Wehnemann in dem Testzentrum gemacht. Er will in der nächsten Sitzung der Stadtverordneten am 17. Juni zu dem Thema eine Anfrage an den Magistrat stellen.

Stichprobenartige Kontrollen

Antoni Walczok, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts, sprach am Mittwoch von „relevanten Mängel bei der Testdurchführung“, die dazu geführt hätten, dass die beiden Zentren nun keine Tests im Auftrag der Stadt mehr durchführen dürften. Walczok stellte aber auch klar: „Der Großteil der Leistungserbringer hält sich an die geforderten hygienischen, medizinischen und organisatorischen Vorgaben.“

Die Stadt hatte bei der Organisation von kostenlosen Tests zunächst auf Arztpraxen und die großen Hilfsorganisationen gesetzt. Je mehr Lockerungen an negative Testergebnisse gekoppelt wurden, desto klarer wurde, dass die Angebote nicht ausreichten. Daher können auch private Betreiber von Zentren beim Gesundheitsamt eine Genehmigung für die Durchführung der Tests beantragen. Diese würden stichprobenartig kontrolliert, hieß es am Mittwoch.

Nicht zuständig sei die Behörde für die Überprüfung der Abrechnungen, teilte die Stadt mit. In der Pflicht seien der Bund und die Kassenärztliche Vereinigung.

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