Neuer Stadtteil

FDP lobt Josefs Pläne für neue Quartier im Nordwesten

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Die Frankfurter FDP stellt sich hinter die Pläne für neue Quartiere im Nordwesten der Stadt. Sie rät allerdings, in Nachbarschaft zu den Taunuskommunen anders zu bauen als östlich der A5.

Die FDP im Römer und der Kreisverband der Partei unterstützen die Pläne von Planungsdezernent Mike Josef (SPD), das Untersuchungsgebiet für einen neuen Stadtteil im Nordwesten Frankfurts abschnittsweise und nach und nach von Osten nach Westen zu bebauen. Die planungspolitische Sprecherin der Fraktion, Elke Tafel-Stein, nennt die vorgestellten Grundzüge einer möglichen weiteren Planung vielversprechend. Der FDP-Kreisvorsitzende Thorsten Lieb und sie zeigen sich zudem erfreut, dass ein neuer Stadtteil in dem Gebiet nach den inzwischen vorliegenden Fachgutachten unter klimatologischen, ökologischen und weiteren zentralen Gesichtspunkten realisierbar sei. Sie sprechen von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur Bereitstellung dringend benötigten neuen Wohnraums. Nun komme es aber auch auf das Verhandlungsgeschick des Dezernenten an. Diesem müsse es gelingen, bei den Nachbarkommunen Vertrauen aufzubauen.

Tafel-Stein rät, für das Gebiet östlich der Autobahn eine urbane Dichte wie in den Gründerzeitvierteln anzustreben. Westlich der Autobahn solle dagegen mit geringerer Dichte gebaut werden, damit sich das neue Quartier der bestehenden Bebauung anpasst. Richtung Steinbach seien Reihenhäuser möglich.

Lieb bringt zudem ein neues Gewerbegebiet im westlichen oder nordwestlichen Teil dieses Areals ins Spiel, um eine räumliche Nähe von Wohnen und Arbeit zu schaffen. Die käme auch den Bewohnern der Nachbarkommune zugute. 

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