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Die Container der Grundschule Europaviertel. 

Gallus

Gallus: Stadt soll Verfahren überprüfen

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Ortsbeirat mahnt zur Eile beim Bau der Grundschule im Europaviertel. Auch das Provisorium, in dem die Schüler derzeit logieren, missfällt dem Gremium. Die Stadt soll nachrüsten.

Wann sich die Stadt endlich um die Grundschule im Europaviertel kümmert, möchte der Ortsbeirat 1 wissen. Dazu hat das Gremium einen gemeinsamen Antrag verabschiedet, bis auf die Fraktion „die Partei“. Viele der Fraktionen hatten eigene Anträge verfasst, man einigte sich, den der CDU zu verwenden und Punkte der SPD einzufügen. Zahlreiche Eltern waren erneut in die Sitzung gekommen, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen.

Die Stadt soll sich dem Bau der Grundschule zuwenden und gleichzeitig die Situation im Provisorium verbessern, heißt es in dem Antrag. Die Kinder werden seit der Eröffnung 2017 in einer Containeranlage in der Stephensonstraße unterrichtet. Der Platz wird immer knapper und der Umzug verschiebt sich weiter nach hinten.

Zuletzt nannte die Stadt das Schuljahr 2025/26. Das Gremium verlangt, die Zeit bis zum Umzug zu verkürzen. Dazu müsse das Verfahren überprüft und optimiert werden. Vielleicht könnte ein Bau aus Holzmodulen den Prozess beschleunigen. Zudem sollten alternative Gebäude für das Provisorium geprüft werden.

Neue Container sollten auf mindestens fünf Jahre ausgelegt sein, mit Klimaanlage und Wasseranschluss ausgestattet, zusätzliche Räume geschaffen, der Schulhof erweitert werden. Die Stadt soll auch neue Orte für den Sportunterricht finden, denkbar wären Räume im Stadtraum Frankfurt. Die Sicherheit auf den Schulwegen müsse sich ebenfalls verbessern, etwa durch weiterer Überwege.

Darüber hinaus soll es einen regelmäßigen Austausch zwischen Ämtern, Eltern, Lehrern und Erziehern geben.

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