Flughafen

Kritik an Al-Wazir

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Die SPD sieht einen „Affront“ gegen Fraport. Der Grüne Minister geht lieber zum Richtfest für ein Wohnungsbauprojekt.

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) bleibt der Grundsteinlegung für das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen am Montag fern. Das sei „ein Affront“, sagte am Freitag der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marius Weiß. „Damit brüskiert Tarek Al-Wazir nicht nur die Fraport AG, sondern die hessische Wirtschaft insgesamt auf geradezu verantwortungslose Weise.“ Die Pflicht als Staatsminister in der Landesregierung müsse schwerer wiegen als Parteipolitik. Der Minister habe Ryanair in Frankfurt „den schwarzgrünen Teppich ausgerollt“, wolle sich aber nicht zum neuen Terminal bekennen. „Das ist schizophren und unehrlich.“

Wie schon beim Spatenstich lässt sich Al-Wazir von seinem Staatssekretär vertreten. Der Wirtschaftsminister hält zeitgleich eine Rede beim Richtfest eines Wohnungsbauprojekts der Nassauischen Heimstätte in Frankfurt-Bockenheim. (jur)

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