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Keine Elektroscooter in Bussen

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Mitnahme in Frankfurt vorerst nur bedingt möglich

Schwerbehinderte mit Elektroscootern dürfen in Bussen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) nicht mitfahren. Das teilte der Magistrat der Stadt in einem aktuellen Bericht mit. Die Stadtregierung verweist auf eine Stellungnahme des RMV zum Thema.

Demnach sind die Busse im RMV-Gebiet nicht für die Mitnahme geeignet, weil die Sondernutzungsfläche zu klein sei. Bei künftigen Ausschreibungen werde auf die Anforderungen für Elektroscooter geachtet. So würden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 Regionalbusse an neue Betreiber vergeben, so dass dann ein Großteil der in Frankfurt fahrenden Regionalbusse Elektroscooter mitnehmen könnten.

Im Stadtgebiet wiederum würden geeignete Busse mit einem Piktogramm gekennzeichnet, teilte der Magistrat weiter mit. Auch werde das Fahrpersonal für die Mitnahme der Elektroscooter geschult. Mit Nutzer dürfen sie bis zu 300 Kilogramm schwer sein. Parallel prüfe die Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt, welche der älteren Linienbusse sich für eine Mitnahme von E-Scootern eigneten.

Vorausgegangen war eine Anfrage der FDP-Fraktion im Römer, die sich für die Mitnahme von Schwerbehinderten mit Elektro-scootern im öffentlichen Nahverkehr ausgesprochen hatte. Zuvor war ein Fall bekannt geworden, bei dem ein Busfahrer einem Mann mit Elektroscooter im Januar die Mitnahme verweigert hatte. Der Bus habe nicht den Anforderungen entsprochen, hieß es damals.

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