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Alexander Erich (links) und Tamo Echt im Tiefengrund.
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Alexander Erich (links) und Tamo Echt im Tiefengrund.

Clubs in Frankfurt

Tanzen im Tiefengrund

  • Milan Jaeger
    VonMilan Jaeger
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Tamo Echt und Alexander Erich, die Macher der alternativen Musikbar Feinstaub, eröffnen in den Räumen des ehemaligen Tanzkellers Frida einen neuen Club. Beide Läden sollen sich ergänzen.

Im Dezember begehen Tamo Echt und Alexander Erich den zehnten Geburtstag ihrer alternativen Musikbar Feinstaub an der Friedberger Landstraße 131. Als wäre das nicht genug, eröffnen sie jetzt einen zweiten Laden im Nordend: das Tiefengrund. An dem Ort, wo bis zum vergangenen Herbst der Tanzkeller Frida saß, nämlich an der Friedberger Landstraße 116, quasi schräg gegenüber vom Feinstaub, machen sie am 6. März das Tiefengrund auf.

„Als die Frida-Macher letzten September zugemacht haben, fragten sie uns, ob wir den Keller übernehmen wollen“, sagt Echt. Weil er und sein Partner Erich schon seit ein paar Jahren mit dem Gedanken spielten, eine „Tanzbar“ aufzumachen, nutzten sie diese Chance. „Also sind wir seit Oktober die neuen Pächter“, sagt Erich.

Seither sind sie im Stress. „Der Countdown läuft“, sagt Echt, in einer Woche soll es losgehen, für Freitag und Samstag sind zwei Eröffnungsabende angesetzt. Noch liegen überall Handwerksgeräte herum, werden noch Leitungen verlegt und Lampen angebracht. „Letztlich feiern wir im gesamten März Eröffnung“, sagt Erich. Im ersten Monat werde sich der Charakter der Location zeigen. Erst nach einiger Zeit würden dann alle Feinheiten der Ausrichtung und des Programms feststehen.

Grundsätzlich wollen sich die beiden, die schon seit 15 Jahren gemeinsam Platten auflegen, im Tiefengrund „dem Elektronischen“ öffnen, wie es Erich formuliert. „Das Feinstaub ist Gitarre.“ Egal ob Rock, Punk oder Jazz, die Gitarre muss dabei sein. „Im Tiefengrund wollen wir mehr experimentieren“, sagt Echt. Auch World Music solle ihren Platz finden.

Raucherraum macht viel Arbeit

Vor allem geht es den beiden darum, dass im Tiefengrund getanzt wird. „Das Feinstaub ist unsere Musikkneipe und das Tiefengrund wird der dazugehörige Tanzladen“, sagt Echt. Er wünscht sich, dass sich die beiden Läden gegenseitig ergänzen. „So wie im Nachtleben, da ist ja auch oben das Café und unten wird getanzt.“

Konkurrenz werden sich die beiden Läden nicht machen, glauben Echt und Erich. „Allein schon, weil das Feinstaub meistens früher zumacht.“ Bis zwei Uhr ist die Kneipe immer auf, manchmal gehe es auch bis vier Uhr früh. „Wer um ein Uhr noch mal schnell ein Bierchen trinken will, der steht bei uns nicht vor verschlossenen Türen. Um fünf Uhr ist aber Schluss.“ Längere Öffnungszeiten erlaube ihre Konzession nicht, sagen Echt und Erich.

Ob es möglich sein wird, in den engen, verwinkelten Räumen Konzerte zu veranstalten, wird sich noch zeigen. „Wir würden das sehr gerne tun.“ Wer die schmale gewundene Treppe herunterkommt, findet sich im Vorraum zur Bar wieder, hier sollen bald schon Sitzgelegenheiten angebracht sein. Hinter der Bar geht es rechts um die Ecke, hier soll ein Tischkicker seinen Platz finden. Weiter geht es zur Tanzfläche, das DJ-Pult rechts in der Ecke. Zwischen Kickerraum und Tanzfläche gibt es eine Abzweigung zum Raucherraum und den Toiletten. „In den Raucherraum haben wir viel Arbeit gesteckt“, erzählt Echt. So haben sie in einem breiten Streifen Backsteine in der Wand freigelegt.

Ansonsten kehren jetzt die Farben Jade und Anthrazit immer wieder. „Das soll unser Wiedererkennungsmerkmal werden“, sagt Echt.

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