Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

... und Barbara Klemm, "Albertinum nach der Flut".
+
... und Barbara Klemm, "Albertinum nach der Flut".

Palmengarten in Frankfurt

Tanzen und Schlemmen für einen guten Zweck

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
    schließen

Im Palmengarten schlemmt und feiert am Samstag beim Frankfurter Frühlingsball die Hautevolee mit großem Musikprogramm auch für den guten Zweck.

Noch drei Tage bis zum vierten Frankfurter Frühlingsball, und wem der Sinn nach Verwandlung steht, der kann dabei sein – Tickets waren am Dienstag noch in drei Kategorien zu haben.

Sinn und Zweck des Balls im Palmengarten-Gesellschaftshaus ist es ja bekanntlich nicht nur, den Reichen und Schönen eine Gala in blühender Umgebung zu kredenzen, sondern auch das Bildungsprogramm fürs neue Blüten- und Schmetterlingshaus des Palmengartens zu finanzieren. Der Erlös fließt genau dorthin. So wie sich die Raupe in einen Schmetterling verwandelt, so verwandelt sich also das Geld der Ballgäste in Naturwissen der künftigen Besucher. Das neue Haus ist im Bau, die Millionenfinanzierung durch die Stadt abgedeckt, es geht jetzt um die pädagogische Begleitmusik.

Das Musikprogramm zum Fest steht: Sängerin Ivy Quainoo, Crooner Tom Gaebel, DJ Dennis Smith, die Blaskapelle Men in Blech und die Band Discolicious werden einheizen, und zu später Stunde verspricht die Dragqueen Jessica Walker „drei Meter Bein“.

Eine ganz neue Attraktion haben die Organisatoren in diesem Jahr dem Ball hinzugefügt: eine Kunstauktion – und die hat es in sich. „Die glorreichen Sieben“, wie der Palmengarten sie launig nennt, stellen jeweils ein Werk zur Versteigerung, namhafte Frankfurter Künstler und bedeutende Arbeiten.

Da ist etwa Thomas Bayrle mit seinem Bild „Kartoffelzähler“ aus dem Jahr 1968, eine Serigraphie, handsigniert und datiert, zum Startpreis von 3500 Euro. Barbara Klemm, die große Fotografin der Zeitgeschichte, gibt ihr Foto „Albertinum nach der Flut“, Dresden, 2002, Startpreis 1000 Euro.

Sandra Mann ist ebenfalls mit einem Foto dabei: einer Hommage an Monet, „Jessica & Seerosen“, Buchschlag, 2014, handsigniert, Startpreis 2400 Euro. Von Vollrad Kutscher können die Besucher „Weißer Traum“ aus dem Jahr 1980 ersteigern (Zeichenkarton, Bleistift, Aquarell, Signatur, Startpreis 1000 Euro).

Wer die Arbeiten von E. R. Nele schätzt, hat Gelegenheit, die Stahlskulptur „blue wings“ von 2010 zu ersteigern, blau lackiert, Startpreis 3000 Euro. Den höchsten Einstieg in die Auktion gibt es bei Tobias Rehberger und seinem Aquarell „Araber, Chinesen, Griechen und Mallorquiner, die auch schon mal besser aussahen (früher)“ von 2017, monogrammiert (TR) und datiert: Bei einem Startpreis von 5000 Euro geht’s los. Und schließlich ist auch Anke Röhrscheid vertreten mit einem Videostill aus der 3D-Animation „Apperception“ von 2015, Startpreis 1200 Euro. Durch die Auktion führen „Mr. Börse“ Frank Lehmann, ehemals Hessischer Rundfunk, und Anja Döbritz-Berti.

Für den Ball, aber auch für die Palmengartenbesucher mit dem schmalen Geldbeutel wird am Samstag die Frühlingsblumenausstellung richtig eingeheizt – dann stehen die Tulpen und Narzissen in voller Blüte, ehe die Schau am nächsten Tag endet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare