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Tanz den Yanki Pürsün

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Von: Thomas Stillbauer

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„OB Yankinobi, international Bürgermei-Star“.
„OB Yankinobi, international Bürgermei-Star“. © Peter Jülich

Der OB-Kandidat von der FDP will mit einem Rap-Song ans junge Wahlvolk ran: „„Er setzt die Macht fürs Gute ein als OB Yankinobi“.

Auf seinen Wahlplakaten ist er lieber „Problemlöser statt Showmaster“. Aber ein bisschen Popstar steckt offenbar auch in ihm drin. Jedenfalls wenn man dem Song glaubt, den der Freidemokrat Yanki Pürsün gerade in den Wahlkampf gewuppt hat. „Alle Frankfurter“ heißt die Nummer, und so fängt sie auch an: „Das geht an alle Frankfurter/He is simply the right Pürsün for the job/He’s on top.“

Sie haben das Wortspiel verstanden? „Simply the right Pürsün“, also Pürsün wie englisch person – einfach die richtige Person für den Job. Also der richtige Pürsün. Und so pfiffig geht es gleich weiter. „Yanki Pürsün is my man“, rappt einer, der unter dem Alias „Parlamentspoet“ gemeinsam mit FDP-Referent Kilian Karger den Song „performt“, wie es in der sheeshen Pressemitteilung heißt. Geschrieben hat Parteifreund Nicolas Klein-Zirbes den Rap. Beziehungsweise „die Botschaften in einem mitreißenden Text verpackt“.

OB-Wahl in Frankfurt

FR-Online-Dossier: Wer wird Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin von Frankfurt? Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden am 5. März. Stichwahl-Termin wäre der 26. März. Die FR bündelt ihre Berichterstattung mit Analysen, Porträts und aktuellen Nachrichten in einem Online-Dossier.

Mit dem exklusiven FR-Wahlhelfer können Sie einfach und interaktiv herausfinden, welche:r Kandidat:in Ihnen inhaltlich nahe steht. 25 Thesen hat die FR-Redaktion ausgesucht - die Sie selbst gewichten können.

FR-Stadtgespräch zum Nachschauen: Am Mittwoch, 8. Februar, stellten sich den Fragen des FR-Römerteams die Kandidat:innen Manuela Rottmann, Uwe Becker, Mike Josef, Daniela Mehler-Würzbach und Yanki Pürsün. Die Diskussionsrunde lässt sich im Video nachsehen.

OB-Talks: Mit dem Medienmanager Bernd Reisig (Stiftung „Helfen helfen“) lud die FR vier Kandidat:innen zu Einzelgesprächen ins SAE Institute: Uwe Becker (CDU), Manuela Rottmann (Grüne), Mike Josef (SPD) und - als Ergebnis einer Lerser:innen-Abstimmung - der Kandidat der „Partei“, Prof. Dr. Dr. Bembel, vertreten durch Katharina Tanczos. Die vier Abende im Video zum Nachschauen.

Pürsün, erfahren wir da zu einem einfachen Beat, ist „in diesem Business der Realste/Frischer Wind für den Römer wie die Mittelmeerbrise/Ohne Pauken und Trompeten wie im Requiem Mozarts/War er Aufklärer der Märchen rund um Peterchens Wohlfahrt/Feldmann weggeräumt“. Gerippt werden soll, wenn es nach der „right Pürsün“ geht, „nur das Glas für unseren Ebbelwoi, der aus Bembeln läuft“.

Dem Mitbewerber von der SPD rappt der Parlamentspoet entgegen: „Sorry, Josef – hinterm Mic stehe ich nur, um zu rappen“ („Mic“ hier englisch gesprochen: Meik), und Obacht: „Die CDU bewirkt nur, dass die Zahl der Drogenkranken hochschießt.“ Gewagt. Das Schlussfeuerwerk der Zwei-Minuten-Nummer: „Er setzt die Macht fürs Gute ein als OB Yankinobi/Yanki Abi, Baby, international Bürgermei-Star.“

Püh. „Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich den Song anzuhören und sich von seinen eingängigen Melodien begeistern zu lassen“, etwa auf Spotify und den Social-Media-Kanälen, lässt Pürsün ausrichten. Mal sehen, ob’s wirklich an alle Frankfurter geht.

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